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Morgain - Abandoned In The Forest Of Weariness (The Call Of Fairie) (7/10) - Slowakei - 2003

Genre: Gothic Rock / Gothic Metal
Label: Metal Age Productions
Spielzeit: 32:56
Band homepage: Morgain

Tracklist:

  1. And Reality Hurts 
  2. Following The Shadow 
  3. So Lonely 
  4. World Is Buried 
  5. Dying 
  6. Last Breath 
  7. Vampirian Blues >mp3
  8. The Seducer
Morgain - Abandoned In The Forest Of Weariness (The Call Of Fairie)

Ich kenne MORGAIN bereits seit ihrem 1997 Tape-Album “In The Forest Of Weariness” und ihr Gothic/Doom Metal war bereits damals sehr eingängig und auch irgendwie eigenständig und daran hat sich auch im Jahre 2003 mit „Abandoned In The Forest Of Weariness (The Call Of Fairie)“ nichts geändert. Dabei handelt es sich bereits um ihr viertes Album und der Vorgänger „Rhymes From The Forest Of Weariness (The Cry Of Fairy)“ konnte sogar unseren Berufspunkteknauserer Thomas mehr als überzeugen, muss also was dran sein, oder?

 

Musikalisch stehen die Slowaken irgendwo zwischen Gothic Rock, Gothic Metal und Doom Metal, maßgeblich geprägt zum einen vom Einsatz eines Drumcomputers, was nicht sooo positiv ist, und den sehr eigen klingenden Vocals von Richard Zajac, der eine rau/melodiöse Stimme hat, die ich so noch von niemand Anderem gehört habe, viele werden sie verdammen, mir gefällt sie allerdings durchaus gut.

 

„And Reality Hurts“ legt im Gothic Rock los, mit dem eigenen Gesang, dazu ein paar weibliche Vocals und schon haben wir eine generelle Marschrichtung für dieses Album etabliert, die MORGAIN auch zu großen Teilen konsequent durchziehen, teilweise auch mit Gothic Metal vermischend. Allerdings ist es nicht nur das ganz Gewöhnliche, das wir hier präsentiert bekommen, denn die Slowaken nutzen auch Mundharmonika, Akkordeon und Geigen, versuchen also durchaus sich vom Rest etwas abzusetzen.

 

„World Is Buried“ bricht aus dieser Richtung aus, um einiges schneller, mit Double-Bass und allem Drum und Dran, während „Dying“ gleich darauf eine sehr schöne Ballade ist mit Akkordeon und Mundharmonika, größtenteils gesungen von Slavka Tomanová. „Vampirian Blues“ schließlich kombiniert dies, insgesamt etwas schneller als der Durchschnitt ausgefallen, aber teilweise auch nur auf akustische Gitarren und Keyboards reduziert, sehr interessant gemacht.

 

Ich sehe schon tonnenweise negative Reviews auf MORGAIN zurollen, hauptsächlich aufgrund des kernigen Gesangs von Richard Zajac, aber mir gefällt diese eigene Atmosphäre, die dieses Septett hier aufbaut, denn sie beherrschen es Gefühle zu transportieren, was nicht allzu viele Bands dieser Tage tun. (Online 10. September 2004)

Alexander Melzer



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