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Saratoga - El Clan De La Lucha (7,5/10) - Spanien - 2004

Genre: Power Metal
Label: Avispa Music
Spielzeit: 60:28
Band homepage: Saratoga

Tracklist:

  1. El Clan De la Lucha
  2. San Telmo 1940
  3. Lejos De Tiempo
  4. Maldito Corazón >mp3
  5. Decepción
  6. Angel De Barro
  7. No
  8. Sí Amanecierá
  9. Quizá El Sol No Saldrá
  10. Blanco Y Marfil
  11. Nuevo Mundo
  12. Tu Nombre Mi Destino
  13. Buscando El Perdón
Saratoga - El Clan De La Lucha

Gut, die Frage, was das Cover bitte soll, sei mir gestattet. Ein komplett tätowierter Sumo-Ringer steht dem Tod gegenüber, einem weiblichen Tod, alles in Lila gehalten. Sieht nicht wirklich schlecht aus, aber der „Klan des Kämpfers“, so der Titel im Deutschen, passt da nicht wirklich dazu…

 

Aber egal, SARATOGA sind eine der dienstältesten Bands Spaniens und Ralf hat ja bereits den Vorgänger „Agotaras“ mit 8,5 Punkten bedacht und auch „El Clan De La Lucha“ wird die Fans der Band nicht enttäuschen, denn im Lager der Spanier ist man sich absolut treu geblieben, es regiert immer noch der Power Metal, häufig Double-Bass-getrieben und mit sehr guten Melodien ausgestattet, dazu die hohen Vocals von Leo „La Bestia“ und die spanischen Lyrics.

 

Nach dem Intro “El Clan De La Lucha” legt “San Telmo 1940” kraftvoll los, teils Double-Bass-getrieben, teils im kräftigen Mid-Tempo gehalten, mit sehr guten Melodiebögen, insbesondere die hohe Stimme wird hier bei so manch einem für Verstimmung sorgen, dennoch passen die Vocals gut zur Musik SARATOGAs. Und auch danach verfährt man recht häufig nach dieser Formel, mittelschnell und schnell vermischt, wenn man hier und da von einem schnellen, Double-Bass-getriebenen Kracher wie „Maldito Corazón“, dem recht HELLOWEEN-ischen „No“ oder dem extrem eingängigen, sehr guten „Buscando El Perdón“ absieht.

 

Zwei Songs, die hier mehr oder weniger stark herausstechen, sind „Quizá El Sol No Saldrá“, eine reine Akustikballade mit ein paar Keyboards im Hintergrund, sowie „Blanco Y Marfil“, das etwas weniger straight ausgefallen ist und dazu auch sogar ein paar Growls mit einbaut!

 

Was hat sich zum Vorgänger verändert? Eigentlich so gut wie nichts. So gut das auch ist, dass man das Niveau von „Agotaras“ halten konnte, ist das Hauptproblem, dass man sich selbst vielleicht etwas ZU treu geblieben ist und die beiden Alben sehr nah beieinander stehen.

 

Ein gutes Album ist es also, aber für mich klingt es teilweise etwas zu sehr nach einem „Agotaras Part II”… (Online 17. September 2004)

Alexander Melzer



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