The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung

69 tablaturen für Scorpions


Scorpions - Unbreakable (8,5/10) - Deutschland - 2004

Genre: Hard Rock
Label: BMG
Spielzeit: 56:34
Band homepage: Scorpions

Tracklist:

  1. New Generation
  2. Love 'Em Or Leave 'Em
  3. Deep And Dark
  4. Borderline
  5. Blood Too Hot
  6. Maybe I Maybe You
  7. Someday Is Now
  8. My City My Town
  9. Through My Eyes
  10. Can You Feel It
  11. This Time
  12. She Said
  13. Remember The Good Times
Scorpions - Unbreakable

Nach dem heftigen Dünnschisser „Eye To Eye“ versuchen es die SCORPIONS auf ihrem neuen Longplayer „Unbreakable“ wieder mit ehrlichem Hard Rock. Dass dabei ein Klassiker wie „Love At First Sting“ oder „Blackout“ rauskommen würde, haben wohl nur die größten Narren erwartet, oder? Aber zumindest „Crazy World“-Niveau konnte wieder sichergestellt werden, was ja auch schon mal gar nicht schlecht ist.

 

Die totalen Killerhymnen a la „The Zoo“, „Big City Nights“ oder „Dynamite“ sind zwar nicht auszumachen, aber an Ohrwürmern fehlt es nun wirklich nicht. Wenn man seine Ansprüche nicht in mittlerweile utopische Höhen schraubt, dann machen einem Songs wie das flotte, eine lockere Musik durch die Gehörgänge pustende „Someday Is Now“, das für relaxte Fahrten auf der Landstrasse ausgelegte „My City My Town“, mit seinem einfach nur angenehmen Refrain und der guten Bridge, oder das zwischen Akustikgitarren und heftigen (na ja, sagen wir eher: härteren) Riffs pendelnde „Through My Eyes“, nur noch gute Laune.

 

Gerade den letztgenannten Song sollten die Hannoveraner unbedingt ins Live-Set stellen, da er am ehesten an alte Granaten der 80er drankommt. Aber auch mit Liedern wie dem zähen und dramatisch aufgebauten Opener „New Generation“, dem melancholisch rockenden „Deep And Dark“ oder dem tierisch vom Leder ziehenden und dennoch sehr melodiösen „Borderline“ bedient man den geneigten Fan vortrefflich, je nach Stimmung eben. Balladen gibt es logischerweise auch wieder, aber interessiert das den Rocker? Nicht wirklich! Ansonsten gilt: Der Skorpion hat den Giftstachel wieder in Stellung gebracht und ist mir 8,5 Punkte wert. (Online 17. September 2004)

Falk Kollmannsperger



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss