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So so, da ist sie also, die lange erwartete neue Scheibe der Wikinger AMON AMARTH. Nachdem sie mit dem erfolgreichen Vorgänger „Versus The World“ ein Referenzalbum in Sachen melodischer Schwedentod erschaffen haben, war die Messlatte hoch. Um genau zu sagen ziemlich hoch, da dürfte es „Fate Of Norns" schwer haben. Denn zum einen vermisse ich Abgehsongs vom Kaliber eines „Death In Fire“ und ein zweites „Across The Rainbow Bridge“ ist auch nicht zu finden.
Das Wichtigste aber ist die Tatsache, dass sich nahezu alle Songs im Midtempo-Bereich bewegen. Diese sind aber, wie gewohnt von erhabener Pracht, mit supermelodischen Leads und einer majestätischen Eleganz. Es ist eigentlich alles auf einem Level, kein Song fällt ab – aber auch keiner ragt großartig heraus. Eine solide, sehr gute Scheibe ist es schon geworden. Sie grenzt sich immer noch von dem ab, was alle anderen Bands fabrizieren. AMON AMARTH klingen immer noch einzigartig. Nur in ihrem eigenen Schaffensbereich gab es schon wahrlich besseres! Die Fans wird es kaum jucken, denn die Band ist sich ja treu geblieben. Aber mal ehrlich, haben wir nicht alle im Stillen mit einer gehörigen Steigerung gerechnet. Vielleicht lässt sich das alte Material gar nicht mehr toppen? Größter Kritikpunkt ist die saftlose Produktion meiner Promo – dieser Sound wird der Band in keinster Weise gerecht. Warten wir den Endmix ab.
Die limitierte Erstauflage erscheint im Doppel-DigiPak und enthält neben dem Album die Bonus DVD "AMON AMARTH Live At Grand Rokk" mit einem 45-minütigem Mitschnitt des Konzerts in Reykjavik im März 2004. (Online 30. September 2004)
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