The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Wolf's Moon - Keep Metal Alive (5/10) - Deutschland - 2004

Genre: Power Metal
Label: MDD
Spielzeit: 52:55
Band homepage: Wolf's Moon

Tracklist:

  1. Still Believe In Metal
  2. Reborn With A Black Heart
  3. Timestream Horrorsphere
  4. Temple Of Eternity
  5. Lonely At The Gates
  6. Demon-Skull
  7. Vampire Wasteland
  8. Bloodstorm On A Nightwing
  9. Power And Disaster
  10. I Hate This Universe
  11. Bonus Track
Wolf's Moon - Keep Metal Alive

Seit zwölf Jahren am Start sind die Helmstedter von WOLFS MOON und mit „Keep Metal Alive“ liegt auch schon das insgesamt fünfte komplette Album vor, also unter Garantie keine Neuankömmlinge, die versuchen ihren eigenen Sound zu finden. Im Falle von WOLFS MOON ist dieser Sound extremst traditioneller Heavy Metal irgendwo zwischen der deutschen und der amerikanischen Schule, wie bereits zuvor basierend auf einem Fantasy-Konzept.

 

Nun sind WOLFS MOON auch im zwölften Jahr ihrer Existenz immer noch ein Underground-Act, was einem vielleicht zu denken geben sollte, warum das so ist. Zum einen wohl, weil sie ihren Sound nicht kompromittieren, aber gibt es auch noch andere Gründe? Nachdem „Keep Metal Alive“ mein erster Kontakt mit den Jungs ist, kann ich recht unbeeinflusst an die Sache herangehen und der eröffnende Titeltrack ist gleich ein sehr eingängiger, hymnischer Stampfer, mit guter Gitarrenarbeit und nicht schlechten, aber auch nicht sonderlich guten Vocals, dennoch ein guter Einstand.

 

Und damit haben wir auch schon einen Faktor entdeckt, der im Falle von WOLFS MOON zutrifft: Gute Instrumentalfraktion, sehr solides Songwriting, das teilweise sehr mittelmäßig ist und Vocals, die zwar nicht poliert klingen wie so manch Anderer, allerdings mehr als nur einmal neben der Spur daherkommen und recht schnell zu nerven beginnen. Alte RUNNING WILD scheinen mehr als nur einmal etwas durch, teilweise („Demon-Skull“) kommt auch ein Schuss JUDAS PRIEST dazu, aber ansonsten regiert das absoluteste Standard-Format des 80er Metals.

 

Songs wie eben „Keep Metal Alive“, „Timestream Horrorsphere“, die Art Halbballade „Lonely At The Gates“ und der Bonus-Track “Bonus Track” sind von der Musik her durchaus gut anzuhören, während der Rest eher im nichtssagenden Mittelmaß absäuft und dazu leider allzu häufig die Vocals selbst gute Kompositionen runterziehen, weil Sänger Maxe die Töne nicht so trifft, wie geplant.

 

Und schon haben wir wohl das Hauptproblem für WOLFS MOON ausgemacht, warum man immer noch im tiefen Underground herumspukt. Gut, ich habe das Ding als Promo (ohne Cover oder irgendwas anderes übrigens, nur mit einem leider sich auf meinem Computer verweigernden Infotrack) bekommen, aber wenn ich dafür Geld ausgeben hätte müssen, nö, da gibt es wesentlich Besseres zu entdecken… (Online 11. Oktober 2004)

Alexander Melzer



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss