The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Draconian - Where Lovers Mourn (5,5/10) - Schweden - 2003

Genre: Doom Metal
Label: Napalm Records
Spielzeit: 52:40
Band homepage: Draconian

Tracklist:

  1. The Cry Of Silence
  2. Silent Winter >mp3
  3. A Slumber Did My Spirit Seal
  4. The Solitude
  5. Reversio Ad Seccesum
  6. The Amersanth
  7. Akheronsin
  8. It Grieves My Heart
Draconian - Where Lovers Mourn

Mich interessierte es sofort, als ich in der Bio zu dieser Band las, dass ihre Musik hart und melodisch sei, mit dunkler Atmosphäre versehen und die Bezeichnung lag bei Gothic Doom Metal mit romantischem Einschlag. Schon als ich die CD einlegte und sah, dass alleine „The Cry Of Silence“ mehr als zwölf Minuten dauerte, wusste ich, dass es Schwierigkeiten geben würde, große Schwierigkeiten. Sicher, die Musik ist heavy und auch bombastisch, aber sie ist vor allem langsam und zäh. Die Riffs sind langsam und die Sache zieht sich viel zu sehr hin. Die Drums hauen etwa alle zwei Meilen mal rein. Sie verwenden auch beeindruckende Chöre und dunkle Vocals, aber sie sind MY DYING BRIDE. Lustig an dem Song ist, dass es mehr als sechs Minuten dauert, bis er mal richtig anfängt. Die heulenden Vocals beginnen und die Musik nimmt an Fahrt auf, aber bevor man sich versieht, zieht es die Musik wieder zurück ins Träge.

 

Die starke Stimme von Sängerin Lisa Johansson ist sehr gut, aber ich mag diese Art von Gesang eigentlich weniger, vor allem da man ihn bereits von Bands wie EVANESCENCE, TRISTANIA oder alten THEATRE OF TRAGEDY kennt. Ein unheimliches Keyboard mit unheimlichen Chören und einer im Midtempo gehaltenen Ausrichtung, machen den nächsten Song einfacher konsumierbar als den großen Opener. Der Song ist die einfachere Pille zum schlucken und ich glaube, dieser Song ist ein klassischer Song direkt aus der Hölle. Das klassische und elegante Pianospiel ist sehr schön und gemeinsam mit der bösartigen Stimme und den verstärkten Gitarren, geht dieser Song eher in die Richtung CRADLE und BRIDE. Bei „A Slumber Did My Spirit Seal“ geht Lisa voll auf. Sie wechselt sich mit den Vocals ab und an mit Anders ab, aber dieser Song gehört ihr. Der Track ist eher träge, aber in einigen Momenten tauchen Drums und Gitarren richtig schön auf. Der Track ist sehr wechselhaft. Ich muss sagen, dass „The Amaranth“ dann der erste Song ist, der mich richtig mitriss und an dem es wirklich nichts auszusetzen gibt. Der Song ist heavy, melodisch und eingängig. Von all den ganzen Songs ist er es, der einen am besten mitreißt.

 

Für meinen Geschmack verwendet die Band zu oft die Geige, wodurch sie etwas wie eine BRIDE Kopie klingen. Ich denke aber, ihre Kompositionen sind gut geschrieben und eingespielt, aber mir sind sie etwas zu lang. manche Momente sind echt klasse, aber insgesamt ist es nicht mein Ding. Doch die Presseinfo hat in einem Punkt absolut Recht: wenn ihr auf romantischen Doom/Gothic/Dark Metal steht und gerne depressiv seid, dann sollte diese Band euren Geschmack treffen. (Online 12. Oktober 2004)

Joe Florez



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss