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Keegan - Agony In Despair (6/10) - Schweden - 1993/2004

Genre: Heavy Metal
Label: Diamond Records
Spielzeit: 42:31
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Denial
  2. Winter
  3. Injustice
  4. Centre Of The War
  5. Concession
  6. Shadows And Dreams
  7. Wasted Existence
  8. Uncontrolled Evolution
Keegan - Agony In Despair

Ursprünglich wurde dieses Album 1993 veröffentlicht, hierbei handelt es sich nun um eine Wiederveröffentlichung von Diamond Records, was ja bedeuten muss, dass irgendwie ein Verlangen danach war. Von mir stammt dieses Verlangen sicherlich nicht, ich konnte schon „Mind No Mind“ kaum aushalten, aber ich muss zugestehen, dass „Agony In Despair“, das Debüt des Gitarrenhelden Jeff Keegan, vom Songwriting und der Atmosphäre her etwas besser geraten ist.

 

Das Material hier ist etwas progressiver, wobei sein Old School Metal Songwriting nach wie vor sein größtes Markenzeichen ist. Die heißen Riff Passagen aus „Denial“ riechen nach 80er Power Metal, allerdings mit entfremdeten, melancholischen Akustikgitarren und Keegan’s ominösen Vocals, und das Ganze hat aufgrund seiner Atmosphäre einen starken SAVATAGE Vibe.

 

„Injustice“ und „Centre Of The War“ sind gute Tracks und für den traditionellen Metalfan gemacht, die Drums bieten oft schnelle Double Bass (eingespielt von Anders Johansson von HAMMERFALL) und die Soli sind oft progressiver. Die Hinzunahme von akustischen Gitarren in nahezu jedem Track, verleiht den Songs ein wärmeres Feeling; diese Passagen entlohnen für einige schreckliche Texte und manch verzweifelte Atmosphäre.

 

Leider ist Keegan gesanglich nicht so gut ausgestattet. Er hat eine ordentliche Reichweite, er sollte aber seine emotionalen, hohen Wehgesänge etwas mit mehr Bedacht einsetzen. Seine Vocals haben aber auch Qualität zu bieten, sein klarer und unkontrolliert emotionaler Gesangsstil erinnert an Urban Breed (vor allem in „A Mended Rhyme“) und an einen zahmeren Axl Rose.

 

Progressive Metal, Power Metal und vor allem reine Heavy Metal Fans könnten dieses Album interessant finden, meine Sache ist es jedoch nicht. (Online 1. November 2004)

Frodi Stenberg



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