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Bevor ich das Full-Length Album reviewe, werde ich mir diese Single ansehen, mal sehen, ob da was Gutes auf mich zukommt.
Nur nach dem Inhalt dieser Single zu urteilen, stammen SCREAM SILENCE aus Berlin und spielen Gothic Rock auf eine simple Weise, die effektiv und herzzerreißend ist. „Curious Changes“, welche die zur Debatte stehende Single ist, erscheint in drei Formaten: Eine Single-Version, eine moderne Trance/Wave-Interpretation plus eine Video-Edition.
Die Single-Version ist catchy und bis zu einem gewissen Grad radiofreundlich, aber sehr traurig, sehr deutsch klingend, sie funktioniert besser als der folgende „Serenade Remix“. Das Video ist gothic und nicht viel mehr; vier Typen, alle in schwarz gekleidet und mit schmerzerfülltem Look, die vorgeben, auf irgendeinem Grund einsam und traurig zu sein.
Übrig bleibt der Titeltrack von ihrem neuen Album. Dies hier ist nicht die vollendete Version, sondern eine Aufnahme, bevor die Band ins Studio gegangen ist. Ich mag die Musik, erinnert mich an ANATHEMA’s „Alternative 4“-Album, eine Menge akustische Gitarren und Geigen, aber die Vocals im Refrain klingen unkontrolliert.
Da diese Single also hinter mir liegt, muss ich zugeben, dass ich auf das Album gespannt bin, ich habe das Gefühl, es könnte etwas mit emotionaler Tiefe und kühlen Atmosphären sein, etwas in der Art von FLOWING TEARS verführerischer Musik. (Online 18. November 2004)
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