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Bewertungserklärung

8 tablaturen für Deadborn


Deadborn - Decades Of Decapitation (8,5/10) - Deutschland - 2004

Genre: Death Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 16:35
Band homepage: Deadborn

Tracklist:

  1. Condemned To Perdition >mp3
  2. Inborn Contempt
  3. Decades Of Decapitation
  4. Thorns Of Inner Fear >mp3
Deadborn - Decades Of Decapitation

Technischen Death Metal mag ich von Jahr zu Jahr immer mehr, ich liebe einfach diese extreme Aggression und diese melodischen und detaillierten Zugaben, unterstützt von instrumentaler Brillanz.

 

Wer mein Review zu NECROPHAGIST’s „Epitaph“ gelesen hat und die Band einem zusagt, der wird ganz sicher auch mit dem starken Death Metal von DEADBORN seine Freude haben. Mario Petrovic (Gesang, Gitarre) und Slavek Foltyn (Drums) waren früher mal bei zuvor genannter Death Metal Institution, doch sie verließen sie und gründeten ihr eigenes Ding, das sich nicht allzu sehr von NECROPHAGIST unterscheidet, jedoch legen sie mehr Wert auf Aggression und weniger auf Progressivität, sie sind „primitiver“ ohne dabei wirklich im Sinne des Wortes primitiv zu klingen.

 

Ihre eigenfinanzierte EP enthält vier Songs mit insgesamt fünfzehn Minuten Death Metal, der sehr technisch und unmodern ist, sich mit Soli zurückhält, aber so einiges in seinem „Labyrinth-artigen Songwriting“ bereithält. „Condemned To Perdition“ (ich liebe dieses erste Solo) zeigt sofort die Qualitäten dieser Band auf, der Song ist aber eher direkt und die Struktur ist nicht so „stürmisch“, sondern eher solide und von mir aus auch etwas thrashig. „Inborn Contempt“ und der Titeltrack sind geprägt von einer Vielzahl von technischen Spielereien, abgedrehte Melodien treffen auf traditionelles Death Metal Riffing und –Strukturen und Petrovic’s „Corpsegrinder“-mäßige Vocals machen diese beiden Songs in ihrer Extrem Metal Offensive vollständig.

 

Es ist schwer zu sagen, wie sie sich weiterentwickeln werden, aber ich hoffe, wir werden noch mehr von diesen gnadenlosen Jungs zu hören bekommen. Einige dieser abnormalen musikalischen Fähigkeiten von NECROPHAGIST haben auch sie zu bieten (was bedeutet: eine wenig emotionale, eher technische Atmosphäre, instrumentale Reife, unmenschliche Präzision) und ich bin mir sicher, dass „Thorns Of Inner Fear“ noch aus der Zeit mit Mario und Slavek in der Band stammt, dennoch denke ich, dass die darauf aufbauen können.

 

Sie haben hier gut was zu bieten, es handelt sich sicherlich nicht um die originellste Veröffentlichung dieses Jahres, aber mit diesem eigenfinanzierten Werk sollten DEADBORN eure Tech Death Metal Gelüste befriedigen können. (Online 6. Dezember 2004)

Frodi Stenberg



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