The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



King's X - Live All Over The Place (7,5/10) - USA - 2004

Genre: Rock
Label: InsideOut
Spielzeit: 132:44
Band homepage: King's X

Tracklist:

Disc A

  1. Groove Machine
  2. Dogman
  3. Believe
  4. Little Bit Of Soul
  5. Complain
  6. Over My Head
  7. Manic Depression
  8. Black Like Sunday
  9. Finished
  10. Screamer
  11. Johnny

Disc B

  1. The Difference
  2. (Thinking And Wondering) What I’m Gonna Do
  3. Mr. Evil
  4. Mississippi Moon
  5. Goldilox
  6. Everybody Knows A Little Bit
  7. A Box
  8. Talk To You
  9. Visions
  10. Cigarettes
  11. Summerland
  12. We Were Born To Be Loved
  13. Moan Jam
  14. Over My Head
King's X - Live All Over The Place

Wenn ihr nichts über KING’S X wisst und eure erste Bekanntschaft mit der Band ein Doppel-Live-Album ist, was tut ihr? Wie kann euer Review für den Hardcore-Fan, der brennend darauf wartet, das Neueste zu erfahren, aufklärend sein? Das ist meine Situation, da ich dieses Review schreibe, ich werde mein Bestes geben, aber was meine Genauigkeit hierfür anbelangt, so kann ich nichts versprechen.

 

Nun gut. Die Texaner KING’S X sind ein Rock-Trio (einige sagen Progressive Rock, aber das denke ich nicht), die damals in den späten Achtzigern ihr erstes Album veröffentlicht haben, wobei das letztjährige „Black Like Sunday“ ihr neuntes Full-Length ist, wenn ich mich nicht irre, also können sie aus einem großen Song-Katalog wählen, wenn sie auf Tour gehen. Zu meiner Überraschung habe ich gemerkt, dass ich wirklich alles mag, was ich auf „Live All Over The Place“ höre, nicht dass ich in übernatürlichem Entzücken ekstatisch über dem Boden schwebe, das hier ist eine nette Abwechslung von den Tonnen an extremen CDs, die ich normalerweise in meinen Promo-Paketen erhalte, sehr entspannende und freigeistige Rock-Musik, die tut, was sie tun soll: Die Seele reinigen.

 

Die erste CD hat einige gute Songs wie “Groove Machine”, “Complain”, “Over My Head”, “Manic Depression” (mit Jeff Ament von PEARL JAM am Gastbass), „Screamer“ (Killerstück) und „Johnny“, ich denke, das sind alles Fanlieblinge, da sie extrem eingängig und einprägsam sind. „Believe“ ist ein weiterer guter Song, aber was mich wirklich von den Socken gehauen hat, ist die „mach deinen Kopf frei und liebe dich für das, was du bist“-Message, die am Ende des Songs rauskommt, sehr positiv und eigenständig.

 

Die zweite CD ist immer noch im Live-Format, aber die Hälfte des Sets ist akustisch und der Rest elektrisch. Wieder ist es sehr entspannend, sich hinzusetzen und die Musik zu hören, das leidenschaftliche Trio, das sich aus Ty Tabor, Doug Pinnick und Jerry Gaskill (ich kenne diese Namen, aber woher?...) zusammensetzt, arbeitet nicht im großen Stil, die Performance, die Atmosphäre, das Feedback vom Publikum, dieser ganze Live-Aufbau ist so bescheiden und ehrlich wie der nächste durchschnittliche Arbeiter, es ist in keiner Weise überproduziert.

 

Jetzt wisst ihr also, dass ich dieses Album genossen habe, jedoch hat es mich nicht zum Fan bekehrt. Seelenvolle Rockmusik, gespielt von erfahrenen und aufgeschlossenen Musikern, wenn das nach etwas klingt, das etwas für euch sein könnte, vergesst die Einführung dieses Reviews und entscheidet euch dann, ob ihr es euch holen wollt oder nicht. (Online 21. Dezember 2004)

Frodi Stenberg



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss