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Solitaire - Extremely Flammable (9,5/10) - Finnland - 2004

Genre: Speed Metal
Label: Iron Glory Records
Spielzeit: 37:16
Band homepage: Solitaire

Tracklist:

  1. Countdown >mp3
  2. Extremely Flammable >mp3
  3. Heroes Fall Down
  4. Out Of My Role
  5. Breaking Point
  6. Metalsquad
  7. I Won’t Come In Peace
  8. Speed Trap
  9. Steel Against Steel >mp3
  10. Boy Without A World
Solitaire - Extremely Flammable

Zwei Jahre nach ihrem fulminanten Debüt “Rising To The Challenge” suchen uns die durchgeknallten Finnen von SOLITAIRE erneut heim. Und mit „Extremely Flammable“ gelingt ihnen wiederum ein Streich, welcher jeden Speed-Freak für sich einnehmen sollte (und wird)! Dem alten AGENT STEEL-Style wir nach wie vor gehuldigt, allerdings um Einiges bösartiger und fieser. Sänger „Babyface“ Mika gibt restlos alles, schreit, tobt und brüllt wie ein total entfesselter Michael Coons (LÄÄZ ROCKIT) durch die Gegend, während der Rest ihrem Frontmann in Nichts hinterhersteht und zügellos nach vorne treibt.

 

In punkto Energie lässt man sogar die alten EXCITER zu „Long Live The Loud“-Zeiten hinter sich. Und auch der Aggressions-Level sollte vielen Death und Black Metal-Truppen zu denken geben. Hier steht eine Band, die ihre Musik nicht nur spielt, sondern hemmungslos auslebt  und regelrecht zelebriert. Verschnaufpausen gibt es auf der CD lediglich eine und die auch nur ganz kurz, nämlich beim Anfang von „Steel Against Steel“, welches sehr angenehm an „In Union We Stand“ von OVERKILL erinnert.

 

Ansonsten gibt’s Speed, Speed und nochmal Speed auf die Ohren. Sicher, die aberwitzigen Melodielinien des Debüts haben sich auf „Extremely Flammable“ etwas verflüchtigt, sind aber noch durchaus vorhanden. Auch die Produktion kommt dumpfer und leicht matschig rüber, sollte dem eingeschworenen Metalhead aber keine Probleme verursachen, das gnadenlos geile Material entschädigt einfach alles. (Online 11. Januar 2004)

Falk Kollmannsperger



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