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Dieser Tage meldet sich SAVATAGEs Herr und Gebieter Jon Oliva mit seinem neuen Projekt PAIN und dem Album „’Tage Mahal” in der Szene. Verstärkt mit der ehemaligen Hintermannschaft von CIRCLE II CIRCLE bringt der Meister genau das Album auf den Markt, auf welches SAVATAGE-Fans schon seit Ewigkeiten warten. Es geht wieder härter und rauer zur Sache, wobei die melodische Seite dennoch nicht ausgegrenzt wurde.
Nein, „’Tage Mahal“ verbindet aufs Eleganteste die Heaviness von „Hall Of The Mountain King“ mit dem vielschichtigen und melodiöseren Stil eines „Edge Of Thorns“. Aufgrund einiger wilder Gesangseinlagen des Chefs werden stellenweise Erinnerungen an DOCTOR BUTCHER wach. Dies wäre das Album gewesen, welches SAVATAGE anstelle von „Poets And Madmen“ hätten rausbringen müssen. Der Eine oder Andere wird vielleicht die häufig eingesetzten Klavier-Parts beanstanden, aber mal ehrlich: gerade diese Elemente machen doch den SAVATAGE-Sound zu einem nicht unerheblichen Teil aus, oder?
Jon Olivas Stimme ist zwar nicht mehr ganz so geil wie in den Anfangstagen, trotzdem, was der gute Mann hier abliefert, ist immer noch verdammt beachtlich. Lange Rede, kurzer Sinn: Wer auf leicht orchestralen, abwechslungsreichen, mit starken Melodien gespickten Metal abfährt, muss zugreifen, oder er/sie verwandelt sich in einen Cheeseburger und wird zur Strafe vom Mountain King aufgefuttert. (Online 12. Januar 2004)
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