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16 tablaturen für Overkill


Overkill - Feel The Fire (9/10) - USA - 1985

Genre: Thrash Metal
Label: Megaforce Records
Spielzeit: 38:13
Band homepage: Overkill

Tracklist:

  1. Raise The Dead
  2. Rotten To The Core
  3. There’s No Tommorow
  4. Second Son
  5. Hammerhead
  6. Feel The Fire
  7. Blood And Iron
  8. Kill At Command
  9. Overkill
  10. Sonic Reducer
Overkill - Feel The Fire

Das OVERKILL Debüt „Feel The Fire“ kann man getrost als echten Klassiker der US Metal/Thrash Metal Ära bezeichnen. Im Gegensatz zu heute, wo man die Band mehr dem Thrash Metal zuordnen kann, mischte die Band 1985 noch eine gehörige Portion US Power Metal in ihre Musik. Damals bestanden OVERKILL noch aus Bobby Gustafson (Gitarre), Rat Skates (Drums) und den beiden heute noch aktiven Bobby „Blitz“ Ellsworth (Vocals) und D.D. Verni (Bass).

 

Wer sich die Scheibe das erste Mal anhört wird sicherlich von Bobby’s Gesang überrascht sein, denn Blitz klang 1985 noch wie eine Mischung aus einem zornigen Bruce Dickinson und Tom Araya zu „Show No Mercy“ Zeiten. Auch der Gesamtsound der Band war noch wesentlich räudiger und wilder als heutzutage. Aber genau diese Wildheit mit der die Band zu Werke geht, macht „Feel The Fire“ zu einem echten Klassiker. So finden sich auf diesem Album unsterbliche OVERKILL Songs wie „Rotten To The Core“, „Raise The Dead“, „Hammerhead“, „Overkill“ oder eben der Titeltrack. Diese Songs sind wild und hart, aber dennoch eingängig. Was natürlich auch auf die restlichen Songs zutrifft, unter denen sich kein Ausfall befindet. Vom Riffing her konnte Bobby Gustafson alleine zwar nicht gegen vergleichbare Heroen wie Jeff Hannemann und Kerry King, oder James Hetfield und Kirk Hammet anstinken, aber wenn der Mann zum Soli ansetzt sehen die Kollegen doch mächtig blass aus wie ich finde.

 

Der markante Bass, der ja bei OVERKILL eine ähnlich große Rolle spielt wie bei IRON MAIDEN, ist natürlich auch schon auf „Feel The Fire“ zu finden. Überhaupt macht D.D. Verni mit seinem Spiel einen großen Teil des OVERKILL Sounds aus und ersetzt praktisch die zweite Klampfe. Etwas schwach finde ich nur das Drumming von Herrn Skates, der den Doublebass oft nur antäuscht und hier und da mal etwas holprig klingt. Aber das sind nur Kleinigkeiten die diesem Klassiker nicht wirklich etwas anhaben können.

 

Für mich reiht sich „Feel The Fire“ gleichwertig neben anderen starken Debütklassikern wie z.B. „Show No Mercy“ von SLAYER oder „Kill ’Em All“ von METALLICA ein. Schade dass OVERKILL nicht genauso erfolgreich geworden sind wie die beiden großen Brüder. Aber dafür ist die Band sich selbst und auch ihren Fans bis heute treu geblieben und das ist doch auch was. Wer auf den guten alten Thrash Metal der Achtziger steht muss dieses Album definitiv besitzen.

 

Anspieltipps: “Rotten To The Core”, “There’s No Tommorow”, “Overkill”, “Feel The Fire”.... (Online 2. Februar 2005)

Patrick Weiler



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