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Als ich JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE das letzte Mal gehört habe, war ich trotz der ziemlich bizarren und in der Tat originellen Herangehensweise ihrer EP nicht sonderlich beeindruckt. Dabei ist „Hardcore Aus Der Ersten Welt“ sowohl beim Konzept als auch dem Spielen ihres schwer Punk-gefärbten und Thrash-inspirierten grindenden Metal eine deutliche Verbesserung.
Die Markenzeichen der EP sind immer noch vorhanden, wobei die Vocals stark, dynamisch und beeindruckend bleiben. Die Gitarrenarbeit hat sich immens verbessert und man konzentriert sich viel mehr auf die Qualität und Individualität des Riffings, ohne etwas von dem chaotischen und dynamischen Flair der Komposition ihrer Tracks zu verlieren. In der Tat ist das beeindruckendste Attribut, dass der Band für sich zu schaffen gelungen ist, ihre einfach fantastische Natur, die Richtung zum wirkungsvollsten und unvorhersagbarsten Zeitpunkt zu ändern. Wo dieses Album seinen Vorgänger wahrhaftig vernichtet, ist in der Qualität der Riffs und individuellen Passagen, die dieses Mal wahrlich stark alleine stehen können.
Für meinen Geschmack ist dies allerdings der Hauptmakel sowie sein beeindruckendstes Attribut, da, wenn mehr als nur Tracks dermaßen herausragen, das Album eine Ansammlung individueller Passagen ist, anstatt Songs oder tatsächlich ein Album. Ich bevorzuge viel mehr Kontinuität als dieses Album zu bieten hat, aber das heißt bestimmt nicht, dass es nichts geleistet hat, da ich bereits einige der beeindruckendsten Elemente besprochen habe, die JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE mit diesem Stück grindenden Metal geboten haben.
Falls ihr euch unter denen seht, die clevere Songaufbauten, die es individuellen Passagen erlauben, als individuell und anders als alles Umgebende herauszuragen, zu schätzen wissen, oder unter denen, die den cleveren Gebrauch von Zeit- und Tempowechseln, um bestimmte Segmente wirklich hervorzuheben, zu schätzen wissen, dann sollte dieses Album nicht allzu viele, falls überhaupt irgendwelche Enttäuschungen enthalten. (Online 26. Februar 2005)
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