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Bewertungserklärung



Lyriel - Prisonworld (6/10) - Deutschland - 2005

Genre: Folk Metal
Label: Black Bards Entertainment
Spielzeit: 46:16
Band homepage: Lyriel

Tracklist:

  1. At The Mindnightsgate
  2. Prisonworld
  3. The Crown Of The Twilight
  4. Symmetry Of Disfiguration
  5. The Singing Nightingale
  6. Lind E-huil
  7. There’s A Rainbow In The Rain
  8. Fate Of Knowledge
  9. The Judgement Of My Harvest Heart
  10. Day In June
  11. The Spring And The Flight
  12. Symmetry Of Disfiguration (Acoustic) (Bonus Tracks)
  13. The Crown Of The Twilight (Acoustic) (Bonus Tracks)
Lyriel - Prisonworld

Es kommt nicht oft vor, dass ich Romantic Celtic Rock bekomme, klingt sehr rein, mittelalterlich, majestätisch, es klingt wie diese Band, von der ich nichts weiß.

 

Die Musik von LYRIEL hat etwas Anziehendes, wie eine Flucht zu magischen, weit entfernten Orten, ich kann mir definitiv vorstellen, dass diese Band mit der Zeit eine einflussreiche Quelle werden wird, da sie einen eigenen Sound haben. Der Sound ist unschuldig, er ist nicht überproduziert oder fliegt auf pompösen Atmosphären (RHAPSODY, STRATOVARIUS, NIGHTWISH), die Umgebung auf „Prisonworld“ ist sauber und ruhig, besänftigend, ich mag sie, sie ist frisch.

 

Anstatt große Chöre und Orchester zu benutzen, bauen sie ihre Songs um sanft melodische Gitarren, sowohl heavy als auch viele klare Sounds, folkige Geigen und Celli, vertrackte Keys und entzückende, aber ein bisschen unsichere weibliche Vocals auf, und wenn man einmal von der Quelle trinkt, besteht die Chance, dass euer Verstand für eine Weile der Realität entrückt sein wird, glaubt mir, es ist nicht schwer, in eine Fantasiewelt gezogen zu werden, wenn man sich das auf elbisch gesungene „Lind E-huil“ anhört, das heißt falls ihr auf Fantasyzeug steht und eure besten Freunde imaginäre Älteste sind.

 

BLACKMORE’S NIGHT, ELVENKING, SKYCLAD, ich könnte wetten, dass einige der musikalischen Inspirationen von diesen Bands bezogen wurde, besonders von der erstgenannten. Nicht ein Song dauert über sechs Minuten, also erwartet keine großen Epen, das beeinträchtigt die liebevolle Atmosphäre der Tracks nicht, die vierzehnteilige Konstellation klingt immer noch frisch, und die Musik ist immer auf der Flucht.

 

In Ordnung, Zeit für die Schwachpunkte. Zunächst einmal ist nicht jeder Song ein Hit, einige hätten besser strukturiert sein können, und wisst ihr was, es wäre großartig, wenn die Stimme von Jessica Thierjung dabei sein würde, sie hat eine eher leise Stimme, die nicht wirklich zu den schnelleren Momenten passt, es ist, als würde ich nicht gut genug durch diese pseudo-mittelerdigen Länder geführt. Das Mixing ist schlampig, als wären sie im Studio viel zu hastig gewesen, glücklicherweise hat es nur ein paar der Songs geschadet.

 

Also ja, “Prisonworld” wird kein Bestseller sein, aber wenn die Mitglieder hart genug an ihrer Musik weiterarbeiten und ihre Zaubersprüche bedachter aussprechen, könnten sie die nächste Folk Metal Band werden, die eure Akzeptanz erlangt. (Online 19. März 2005)

Frodi Stenberg



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