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Karmakanic - Wheel Of Life (9/10) - Schweden - 2004

Genre: Progressive Rock
Label: Regain Records
Spielzeit: 65:36
Band homepage: Karmakanic

Tracklist:

  1. Masterplan Part I
  2. Alex In Paradise
  3. At The Speed Of Light
  4. Do U Tango?
  5. Where The Earth Meets The Sky
  6. Hindy
  7. Wheel Of Life >mp3
  8. Masterplan Part II
Karmakanic - Wheel Of Life

KARMAKANIC haben einen besonderen Platz in meinem Herzen inne. Sie waren die erste Band, von der ich eine Promo zum Reviewen bekommen habe, also sind sie in diesem Sinne etwas Besonderes für mich. Es ist ein Seitenprojekt von Jonas Reingold (THE FLOWER KINGS), und obwohl ich seine Hauptband nie gehört habe, habe ich gute Dinge über sie gehört (obwohl die Tatsache, dass sie Daniel Gildenlöw a.k.a. GOTT in ihre Reihen bekommen haben, ausreicht, um mich zu überzeugen, sie auszuchecken), hauptsächlich aus Progressive Rock/Metal Kreisen.

 

KARMAKANIC werden auch unter Progressive Rock/Metal eingeordnet werden, aber nicht im Stile von DREAM THEATER/SPIRAL ARCHITECT, bei denen die Betonung hauptsächlich auf technischem Können, seltsamen Tempi und schierem musikalischen Wahnsinn (in einigen Fällen) liegt. Die Band konzentriert sich stärker darauf, einen Jazz-Groove hinzuzufügen und Fusion zu erforschen und zwischen den Strophen geschmackvolle Improvisation zu haben. Die Musik ist insgesamt auch fröhlicher und macht dieses Mal größtenteils mehr Spaß, da die Musik mich oftmals an den Frühling erinnert.

 

Die Band setzt sich aus sehr intensiven und kranken Musikern zusammen, aber ihr Talent glänzt nicht durch Machgeschwindigkeitsshredding, sondern durch instrumentale Parts, die scheinbar aus dünner Luft zusammengesetzt sind, aber dennoch passen und perfekt zusammenfließen. Die Soli sind nicht so notenlastig wie die meisten anderen Progressive Metal/Rock Alben, sondern sie enthalten einen großen Jazz-Einfluss, indem sie Noten und Muster von außerhalb der allgemeinen Tonart des Songs hinzufügen, es innerhalb des Kontexts aber geschmackvoll machen.

 

Die Instrumentierung ist perfekt gemacht. All die Instrumente können klar gehört werden, und sie alle spielen um einander herum, um sich gegenseitig zu unterstreichen, was den Song aufwertet. Die Produktion ist bei den Gitarren nicht so knusprig, aber das hätte viel von der Musik weggenommen. Die Produktion ähnelt eher dem, was man auf einem Jazz-Album hören würde, doch das passt zu diesem Album besser.

 

Ich habe an diesem Album überhaupt nichts auszusetzen. Höchst empfehlenswert für all euch Prog-Heads, die ihr etwas Neues hören wollt. (Online 28. März 2005)

Armen Janjanian



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