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Ich hatte vor “Nevolution” zwar noch nie etwas von DECLAMATORY gehört, aber anscheinend sind die Berliner bereits seit vier Jahren am Start und laut ihrer Homepage handelt es sich bei diesem 4-Tracker bereits um die fünfte Veröffentlichung des Quartetts, das sich zwischen den beiden Stühlen des Power und Thrash Metal pudelwohl fühlt und nach den vier Songs das Verlangen nach mehr hinterlässt.
Was von Beginn an auffällt, ist die sehr klare und kraftvolle Produktion, die DARK AT DAWNs Torsten Sauerbrey gemeinsam mit der Band verbrochen hat, und welche den Songs absolut das richtige Gewand verleiht. Der Opener „Subconscious Mind Destruction“ zum Beispiel kombiniert sehr gutes Riffing und tightes Drumming mit starken, kräftigen Vocals und geilen Melodien, sehr variabel gestaltet noch dazu, was sich nahtlos im Titelsong fortsetzt, wo man auch mal etwas kräftiger aufs Gaspedal steigt und dies mit ruhigeren Passagen verknüpft, in denen Robert Scholich auch seine gute Singstimme zur Schau stellen kann.
Und mit „Desire/Despair“ wagt man sich sogar an eine Ballade, die man mit Ausnahme von ein paar leichten Unsauberkeiten im Gesang gleichfalls sehr gut meistert, während „Predator’s Prey“ am Ende nicht ganz mithalten kann, trotzdem kein schlechter Song.
Mit diesen vier Songs zeigen DECLAMATORY zwar nur bedingt Eigenständigkeit, aber dafür eine Menge von Spielfreude und Potential, das gleichermaßen Fans von Heavy, Power und Thrash Metal ansprechen sollte und eine Qualität besitzt, die eigentlich schon bald einen Plattenvertrag mit sich bringen sollte, denn an der gibt es absolut nichts auszusetzen! Mehr davon! (Online 2. April 2005)
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