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Imperia - The Ancient Dance Of Qetesh (7,5/10) - Niederlande - 2004

Genre: Gothic Metal
Label: Ebony Tears Records
Spielzeit: 51:04
Band homepage: Imperia

Tracklist:

  1. Awakening
  2. Mysted By Desire >mp3
  3. The Ancient Dance Of Qetesh
  4. Mordor >mp3
  5. Angelchild
  6. Escape
  7. Into Paradise >mp3
  8. Entering The Perspective
  9. Into The Great Wide Open
  10. Secret Garden
  11. Scared For Love
  12. In Your Mind
  13. Chill Out
Imperia - The Ancient Dance Of Qetesh

Der Name Helena Michaelsen dürfte einigen von euch bereits bekannt sein, zumeist von TRAIL OF TEARS und was manch einer vielleicht nicht wusste, sie war auch ursprünglich im Line-Up von SAHARA DUST, dem Vorläufer von EPICA. Zwischen den beiden Bands zog sie in die Niederlande um, wo sie nun eine Schar von Musikern um sich gruppierte und nunmehr unter dem Namen IMPERIA ihr Debüt „The Ancient Dance Of Qetesh“ vorlegt.

 

Dass Helena der Mittelpunkt der Band ist, wird schon vom Optischen her klar, auf dem Cover ist es hauptsächlich sie, über IMPERIA steht „Helena Iren Michaelsen’s“ und wenn man durch das Booklet blättert, lächelt sie einem auf jeder zweiten Seite entgegen, gekleidet in ein nicht sehr verhüllendes, da transparentes Gewand und natürlich ist auch ihre Stimme ein sehr wichtiges „Instrument“ auf diesem Album. Das Booklet und auch der Titel (Qetesh ist die ägyptische Göttin der Schönheit und Liebe) deuten auf ein Konzept hin, aber wenn man sich die Texte durchliest, deutet abgesehen vom Titeltrack nichts darauf hin.

 

Musikalisch kann man IMPERIA grob gesehen irgendwo in der Schnittmenge zwischen TRAIL OF TEARS und EPICA ansiedeln, minus den männlichen Vocals und Growls, musikalisch ein Mix aus Gothic und Symphonic Metal, mit einer ganzen Menge an Orchestration oben drauf. Die üppige Orchestrierung ist neben Helenas Stimme das gewichtigste Element im Sound IMPERIAs und übernimmt damit häufig die Hauptrolle und überrollt die Gitarren etwas, die im Mix nicht so gut wegkommen.

 

Das soll aber keineswegs über die Klasse des Songmaterials hinwegtäuschen, denn auch wenn man, wie bereits angemerkt, streckenweise die Orchestration über die Gitarren stellt, gestaltet man die Songs so dynamisch und interessant, dass man darüber getrost hinweg sehen kann. Dazu kommt noch, dass Helenas Stimme weit mehr zu bieten hat als nur den regulären Sopran, nein, sie deckt beinahe die ganze Bandbreite ab und selbst ihr Sopran hat eine recht eigene, sehr kraftvolle Klangfarbe, die den Songs einen eigenen Touch gibt.

 

Nun fragt ihr euch vielleicht, warum ich „The Ancient Dance Of Qetesh“ nicht eine bessere Bewertung verpasst habe. Nun, zum einen ist das Songmaterial zwar sehr gut gemacht und alles, aber zu einem Überflieger reicht es (noch) nicht. Dennoch ein starkes Debüt, das sich geneigte Fans des orchestralen Gothic Metals bzw. Symphonic Metals durchaus einmal auf die Speisekarte schreiben sollte. (Online 24.April 2005)

Alexander Melzer



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