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Ivory Night - 7–Dawn Of The Night (8,5/10) - Deutschland - 2004

Genre: Power Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 56:58
Band homepage: Ivory Night

Tracklist:

  1. The 7th Sea
  2. Killer 7
  3. And I Fly >mp3
  4. Salvation
  5. The Ghost
  6. Mighty Wings
  7. Insane
  8. Beyond The Pain >mp3
  9. My Dearest Love
  10. Children Of Thorns >mp3
  11. Twilight Into Darkness
  12. Overture
  13. Never Be My Friend
  14. Mother Earth
Ivory Night - 7–Dawn Of The Night

Ende 2004 kamen nun endlich die Kaiserslauterer Lokalmatadore IVORY NIGHT mit ihrem ersten Longplayer zur Potte. Die Jungens haben mit „7 – Dawn Of The Night” ein oberamtliches Melodic Metal-Album mit vielen Stärken und wenigen Schwächen eingehämmert. Gitarrist und Bandkopf Tilmann Ruby („Eyes Of The Serpent“…), liebevoll/spötterisch auch „Kai Hansel“ genannt, donnert ein Klasseriff nach dem anderen aus seinem Instrument und das Füchslein an der zweiten Axt/Gesang steht in keinster Weise hinterdrein.

 

Die Mucke ist zwar sehr melodiebetont und auf eingängig getrimmt, lobenswerterweise aber auch mit ordentlich Ecken und Kanten versehen und auch an Abwechslung hapert es nicht. Im Gegensatz zu vielen Vertretern aus dem italienischen/skandinavischen Raum geht der Band der Griff in die endlose Bombastkiste völlig am Arsch vorbei. So gibt es keine Keyboards auf dem Album zu hören! Dafür aber kleine Hymnen zuhauf, welche Fans älterer RAGE, die auch einen Schuss SAVATAGE und EDGUY vertragen, begeistern müsste. Beispiele gefällig? Da wäre das flotte, von absolut geilen Gitarrenmelodien behexte „Beyond The Pain“ oder der an BRAINSTORM’s „Unholy“-Phase erinnernde Fetzer „And I Fly“ mit seinem abartigen Doppel-Solo. EDGUY in knüppelhart gibt es auf „Mighty Wings“ zu hören, während die Livehymne „Children Of Thorns“ auch in der Studioversion gut knallt. Geiler Ohrwurm mit simplem, aber effektivem Solo. Bei „Mother Earth” schlägt ein latenter BLIND GUARDIAN/MANOWAR-Touch durch und mir persönlich wird der Refrain zu oft wiederholt, aber das ist Geschmacksache. „Insane“ ist mir eine Spur zu basslastig.

 

Aber damit kann man leben, zumal die restlichen Stücke gut reinballern. Für eine Eigenproduktion gibt’s auch am Sound nichts zu bemängeln, beim nächsten Album wäre ein unparteiischer Produzent wünschenswert, der es versteht die Livepower einzufangen. Auch ist es mir ein Anliegen zu sagen, auch wenn ich zwei der Bandmitglieder persönlich kenne – es gibt bei „The Metal Observer“ keine guten Reviews aufgrund von Freundschaften. Nur das Ergebnis zählt! (Online 24.April 2005)

Falk Kollmannsperger



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