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Vomitory - Blood Rapture (8,5/10) - Schweden - 2002

Genre: Death Metal
Label: Metal Blade Records
Spielzeit: 32:43
Band homepage: Vomitory

Tracklist:

  1. Chaosfury >mp3
  2. Hollow Retribution
  3. Blessed And Forsaken
  4. Madness Prevails
  5. Redeemed In Flames
  6. Nailed, Quarted, Consumed
  7. Eternity Appears
  8. Rotting Hill
  9. Blood Rapture
Vomitory - Blood Rapture

VOMITORY müssen als Veteranen innerhalb des Death Metal-Genres angesehen werden. Sie spielen seit 1989 Death Metal, auch wenn sie vor 1996 kein Album veröffentlicht haben. Als sie 1992 ihr erstes Demo veröffentlicht haben, war der Markt von Death Metal-Bands überflutet, und VOMITORY wurden einer von vielen. Das hat VOMITORY nicht daran gehindert, ihren Stil intakt zu halten. Erbarmungsloser Death Metal war von Tag eins an ihr Ziel, und sie haben sich keinen Zentimeter von diesem Ziel wegbewegt.

 

Das wird offensichtlich sobald der Opener “Chaos Fury” einsetzt. Selten wurde jemals ein so passender Name für einen Song geschrieben. Voller Angriff von Anfang an, er explodiert fast in dein Gesicht. So sollte Brutal Death Metal klingen. Wenn man diese Art von Musik spielt, ist es wichtig, seine spielerischen Fähigkeiten auf Perfektion getrimmt zu haben, und mit ihren 16 Jahren Erfahrung (ein bisschen weniger zu der Zeit, als „Blood Rapture“ veröffentlicht wurde) haben VOMITORY ihre Instrumente fast in ihre eigenen Körperteile verwandelt. Zu sagen, dass VOMITORY tight klingen, könnte ihnen nicht gerecht werden, es ist so verdammt solide, dass es als Soundwand bezeichnet werden kann.

 

Auf “Blood Rapture” gibt es kaum Verschnaufpausen, es gibt einige Passagen, wo sie ein wenig runterschalten, aber das sind nur Gewürze und nicht die Hauptzutat. VOMITORY sind eine dieser wenigen Bands, die schnell spielen können ohne total stumpfsinnig zu klingen. Ich denke Hingabe ist der Hauptgrund, warum VOMITORY sehr gut klingen, diese Jungs sind nicht nach einem Image aus, sie sind darauf aus, Death Metal zu spielen. Hört euch einfach einen Song wie „Rotting Hill“ an, das ist Death Metal-Perfektion. Lyrics über töten und getötet werden, wirklich tiefe Vocals, qualitätsvolle Gitarrenarbeit und ein ultrasteter Drummer. Sänger/Bassist Erik Rundqvist leistet großartige Arbeit, er klingt wie ein wildes Tier und spielt den Bass wie eine (Killer-)Maschine. Der Grund, warum ich Erik erwähne, ist dass VOMITORY über die Jahre nicht in der Lage waren, den richtigen Sänger und Bassisten zu finden. 1999 ist Erik Rundqvist beigetreten und VOMITORY konnten endlich ihr Potential entfesseln. Auf ihrem 1999er Release „Redemption“ hat er nur Bass gespielt, aber als „Revelation Nausea“ im Jahre 2000 veröffentlicht wurde, hat er sowohl Bass als auch Vocals übernommen.

 

Es ist schwer, auf einer so steten Platte wie “Blood Rapture” einen persönlichen Favoriten zu finden, aber wenn ich wählen müsste, wäre es „Eternity Appears“. Dieser Song beginnt mit Gitarrenspiel, das sehr nach BOLT THROWER klingt, ich denke das könnte als BOLT THROWER auf Amphetamin bezeichnet werden. Das überlässt BOLT THROWER nur denen, die es wirklich schnell und brutal. Obwohl die Klangqualität sehr gut ist, vielleicht ein bisschen poliert, kann es keineswegs als kommerziell bezeichnet werden. Das hier ist Musik für die Hand voll Auserwählter, aber die werden sie von ganzem Herzen genießen, checkt das hier aus, falls ihr qualitätsvollen Death Metal wollt. (Online 5. Mai 2005)

Arve Henriksen



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