The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Ben Jackson Group - All Over You (6/10) - USA - 2005

Genre: Metal
Label: Screaming Ferret Wreckords
Spielzeit: 46:58
Band homepage: Ben Jackson Group

Tracklist:

  1. Turn It On
  2. Mean Machine >mp3
  3. All Over You
  4. Falling Down
  5. Ghost In The Mirror
  6. Eyes Of Ice
  7. Far And Away
  8. Heavy On My Mind
  9. Break It
  10. Rock N’ Roll Heaven
Ben Jackson Group - All Over You

Ich hatte keine Ahnung, dass Ben schon seit geraumer Zeit auf Solopfaden unterwegs ist und andere Bands gründete. Nun, ich habe nun endlich die Chance herauszufinden, welche Musik er erschuf nachdem CRIMSON GLORY das Zeitliche gesegnet hat. Ich weiß, dass die Jungs wieder zusammen sind und an neuem Material arbeiten. Was ihr hier im Hinterkopf behalten solltet ist, dass wir auf dieser Platte keine CRIMSON-Einflüsse zu hören bekommen. Es ist eine komplett andere Angelegenheit und das wird sehr deutlich. Und ich sage euch noch etwas, und zwar dass die Gitarrenarbeit bei weitem nicht so im Vordergrund steht, wie in seiner anderen Band. Hier ist es mehr Hard Rock.

“Turn It On”, wenn ihr es hört, versucht eingängig zu sein, indem Hooks eingebaut werden, die man sehr gut mitsummen kann und jetzt da Ben auch noch singt, versuche ich mich an sie zu gewöhnen. Es ist ein brauchbarer Song, aber bis er wirklich einprägsam wird, dauert es noch eine ganze Weile. „Mean Machine“ versucht etwas härter zu sein, indem die Vocals etwas kerniger sind und auch etwas geflucht wird. Die Riffs haben mehr Kante und das Solo ist recht gut, aber insgesamt versuchen sie etwas zu sein, was sie nicht sind. Versteht mich nicht falsch, es ist ein besserer Song als der Opener, aber sie müssen mehr entspannt als gezwungen klingen. Auf „All Over You“ scheint Ben endlich seinen Stil gefunden zu haben. Die Gitarren klingen viel besser, die Vocals sind mehr in seiner Tonlage und der Song ist insgesamt um einiges eingängiger. Teilweise klingt das hier wie ein übriggebliebener Song von einer CRIMSON-Session. Wenn ich mir diesen Track anhöre, fühle ich mich etwas erleichtert.

“Ghost In The Mirror” muss einer meiner Lieblingssongs der gesamten Scheibe sein. Schwer auf dem Klavier aufbauend, aber es funktioniert gut. Der Song hat alles, von eingängigen Riffs über die guten Melodien bis hin zum Klavier, mit einem Beat, den ich ohne Probleme den Rest des Monats vor mich hin summen kann. Ben sollte solo mehr Songs in dieser Richtung schreiben, da dies sein Ding ist, denn er klingt wesentlich natürlicher und entspannter. Keine schlechte EP, aber nicht leicht zu schlucken und ihr werdet es euch mehrmals anhören müssen, um wirklich den Zugang zu finden. Ich glaube, dass ich fünf Mal gebraucht habe, bevor ich wirklich sagen konnte was mir gefällt und was nicht und warum.

Es scheint, als ob Ben nach den ersten beiden Tracks endlich mit dem, was er spielt, warm geworden ist. Es gibt noch ein paar Schlaglöcher, aber insgesamt wesentlich besser. Ich denke, dass Ben noch experimentiert und versucht seine Identität zu finden, was ok ist, denn das ist seine Band und er kann machen was er will, aber meiner Meinung nach geht das Album erst mit dem dritten Track los, es ist mehr sein Stil. Ein gutes Debüt und ich hoffe, dass er beim nächsten Mal etwas relaxter ist. (Online 30. Juni 2005)

Joe Florez



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss