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Reverend Bizarre - In The Rectory Of The Bizarre Reverend + Return To The Rectory (9,5/10) - Finnland - 2004

Genre: Doom Metal
Label: Spikefarm
Spielzeit: 74:10/65:52
Band homepage: Reverend Bizarre

Tracklist:

Disc 1

In The Rectory Of The Bizarre Reverend

  1. Burn In Hell
  2. In The Rectory
  3. The Hour Of Death
  4. Sodom Sunrise
  5. Doomsower
  6. Cirith Ungol

Disc 2

Return To The Rectory

  1. The March Of The War Elephants
  2. The Festival
  3. The Goddess of Doom
  4. Aleister
  5. For You Who Walk In The Land Of The Shadows
  6. Dark Sorceress
  7. The Wrath Of The War Elephants
Reverend Bizarre - In The Rectory Of The Bizarre Reverend + Return To The Rectory

Dieses Doppel-Album besteht aus der Wiederveröffentlichung des ersten Full-Length Album „In The Rectory Of The Bizarre Reverend“ von REVEREND BIZARRE sowie einer Bonus-CD namens „Return To The Rectory“. Die Band wollte eigentlich eine neue EP mit dem Titel „Reverend Bizarre Blesses You With Fire“ aufnehmen und veröffentlichen, doch nach der Entscheidung „In The Rectory“ wieder zu veröffentlichen, benannten sie die EP um und fügten sie kostenlos hier bei. Da „In The Rectory“ auf dieser Site bereits besprochen wurde, möchte ich mich ausschließlich auf die „Return To The Rectory“-EP konzentrieren, die eine klasse Veröffentlichung wurde.

 

Los geht es mit dem megalangsamen, meist instrumentalen „The March Of The War Elephants“ und danach folgt eine softe, akustische Einleitung in „The Festival“. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich „Moment mal, soft? Akustisch? REVEREND BIZARRE?!“ Nun, auf „Return To The Rectory“ geben sich REVEREND BIZARRE recht anders als auf „In The Rectory“ oder „Harbinger Of Metal“. Die Band will ein wenig Spaß haben, was manche wohl schon als Straftat für eine Doom Band ansehen. Auf „The Goddess Of Doom“ betet Bassist/Sänger Albert Witchfinder die großen Namen im Doom Bereich an – SAINT VITUS, PENTAGRAM, CANDLEMASS etc. – bevor er sie alle als minderwertig gegenüber der Göttin des Dooms, Christina Ricci, bezeichnet. Wer hätte gedacht, dass eine Band wie REVEREND BIZARRE solch einen Humor an den Tag legen könnte? Den Abschluss der Scheibe bildet „The Wrath Of The War Elephants“, ein kompletter Reprise des Openers „The March Of The War Elephants“. Aufgrund der galoppierenden Riffs und dem höheren Tempo, erinnert mich der Song ein wenig an SABBATHs „Children Of The Grave“. Der Song beendet wunderbar diese Scheibe und beweist einmal mehr wie abwechslungsreich REVEREND vorgehen können.

 

Neben den sieben Songs gibt es auch noch ein Video von „Doom Over The World“, das auch auf dem zweiten Album der Band, „Crush The Insects!“ stehen wird. Song und Video sind klasse, aber in verschiedener Weise – der Song, weil er einfach geil ist und das Video ist so toll, weil es verdammt Metal-mäßig ist.

 

Ich empfehle dies allen Doom Fans und insbesondere natürlich allen REVEREND BIZARRE Fans, auch wenn sie das Original von „In The Rectory“ vielleicht schon besitzen sollten. Dieser Re-Release erscheint zum normalen CD-Preis und enthält zudem dieses fantastische „Return To The Rectory“, hier kriegt man wirklich was fürs Geld. Mein Respekt an REVEREND, dass sie im Grunde genommen zwei vollwertige Alben zum Preis von einem verkaufen und dem Hörer mehr als zwei Stunden Musik bieten. Auf der EP experimentiert die Band ein bisschen, aber versteht dass nicht falsch – sie enthält immer noch sehr viel an ernsthaft hartem und melancholischem Doom. Meine einzige Kritik richtet sich an den Titel – „Return To The Rectory“. Denn wie geil klingt eigentlich der ursprünglich angedachte Titel der EP, „Reverend Bizarre Blesses You With Fire“? (Online 16. Juli 2005)

Wesley D. Cray



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