The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Force Of Evil - Black Empire (9/10) - Dänemark - 2005

Genre: Heavy Metal
Label: Escapi Music
Spielzeit: 59:35
Band homepage: Force Of Evil

Tracklist:

  1. Black Empire
  2. Back To Hell >mp3
  3. Cabrini Green
  4. Death Comes Crawling
  5. The Sinister Show
  6. Days Of Damien
  7. Disciples Of The King
  8. Beyond The Gates
  9. Hobbs End
  10. Dead In Texas
  11. Vorhees Revenge
  12. S.O.S.
Force Of Evil - Black Empire

Also, diese Steigerung in nahezu allen Bereichen hätte ich nicht erwartet. Das Debüt war zwar gut, konnte aber auch nicht herausragen. Mit „Black Empire“ sieht die Sache dann doch etwas anders aus. Ein ganz anderes Kaliber, es ist düsterer, heavier – einfach besser geworden. Die Songs sind allesamt vertonte Horrorstories, verpackt in traditionelle Heavymucke der Achtziger, gekrönt von einer fetten, zeitgemäßen aber nicht modernen Produktion. Wer sich eine upgedatete Version von MERCYFUL FATE vorstellen kann, der weiß bescheid, wie FORCE OF EVIL klingen.

 

Immer wieder gibt es FATE-zitate, die komplette Leadgitarrenarbeit kann ihre Herkunft niemals leugnen. Warum auch, hat man mit Michael Denner/Hank Sherman doch eines der Traumgitarrenduos schlechthin an Bord, deshalb machen die Herren das, was sie am besten können: Soli, Hammer-Riffs, Breaks und Duelle bis die Wirbel knacken…Herrlich! Auch gesanglich gibt es nix zu meckern, fand ich Mr. Martin Steene auf dem Debüt noch zu posermäßig muss ich nun begeistert applaudieren. Der Mann polarisiert mit seiner Stimme wohl ähnlich wie King Diamond, heult er doch nahezu gleichwertig…Klingt zwar etwas anders als beim König, aber ist genauso extrem! Es gibt zwar technisch bessere Sänger, aber er hat (mittlerweile) Charisma.

 

Das Wichtigste aber sind ja die Songs und die können sich hören lassen: Angefangen beim fiesen Opener „Black Empire“, über „Back To Hell“, einem Brecher erster Kajüte, zu dem epischen, grandiosen „Days Of Damien“ bis hin zum abschließenden Fetzer „S.O.S.“, gibt es Headbangerstoff vom Allerfeinsten. Soundguru Neil Kernon macht dieses Album wahrlich zum Klangerlebnis. Einzig alleine der Refrain von „Beyond The Gates” ist mir zu billig…Ansonsten ein sehr geiles Album, das locker die MERCYFUL FATE-Alben nach „Don’t Break The Oath“ schlägt. (Online 25. Juli 2005)

Ralf Henn



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss