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Beginnen wir mit etwas, das HATERUSH von Beginn an „auszeichnet“ – andere Bands. Die Musiker dieser schwedischen Truppe waren oder sind bereits aktiv in: TALE, BULLHORN, HIDDEN LACE, EAR, NECROMANCER, WIDOW, VANESSA, SCAAR, ABHOTH, THRONEAEON, MAUSOLEUM und SEPTIC BREED. Wenn man sich nun überlegt, welche dieser Bands man als Normalfan tatsächlich kennt, kann ich nur bei THRONEAEON die Pfote heben, der Rest ist mir ebenso unbekannt wie bis dato HATERUSH.
Auch wenn der Name eher auf eine härtere Gangart schließen lässt, ist der Stil des Quartetts so typisch schwedisch, wie er wohl nur sein kann, Power Metal mit Melodic Metal bzw. 80er Metal-Anleihen, können wir also nur hoffen, dass man vergleichbar mit anderen jungen Bands (nicht nur aus Schweden) genügend Energie und Frische in die Songs hineinlegt, um sich von den vielen anderen Bands dieser Stilrichtung abzuheben. Und da liegt das Hauptproblem von „Mark Of The Warrior“. Es ist kompetent gespielt, routiniert geschrieben, nur eben in den angemerkten Punkten hapert es bei HATERUSH noch ganz gehörig.
Technisch kann man der Truppe nichts anhaben, denn alles ist sehr sauber und auch mit ein paar technischen Schmankerln angereichert, man variiert auch recht gut zwischen ruhig und Up-Tempo, nur sobald man mit der CD fertig ist, bleibt absolut nichts hängen, das mich irgendwie dazu veranlassen würde gleich noch einmal „Play“ zu drücken oder überhaupt die CD wieder in die Nähe meines CD-Players zu bewegen. Mit Songs wie „Silver Bullet“, „Titans Will Fall“, „Warrior“ oder „Fly Or Die“ hat man durchaus hoffnungsvolle Titel am Start, die zeigen, dass die Jungs wirklich was draufhaben nur bleibt auch hier der Wiedererkennungswert eher niedrig.
Für Allessammler des skandinavischen Power Metal ist „Mark Of The Warrior“ sicher keine falsche Anschaffung, gewisses Potential ist auch erkennbar, nur muss man noch deutlich am Songmaterial arbeiten, um sich eine wirkliche Chance im Rennen um die Power Metal-Bundesliga ausrechnen zu wollen. (Online 4. August 2005)
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