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Various Artists - The Sweet According To Sweden (-/10) - V/A - 2005

Genre: Hard Rock
Label: Rivel Records
Spielzeit: 77:24
Band homepage: -

Tracklist:

  1. Love Is Like Oxygen (Christian Rivel’s Audiovision) >mp3
  2. Sweet F.A (JK’s Allstar Experience) >mp3
  3. Action (Denander & Vikström)
  4. Burn On The Flame (Modest Attraction)
  5. Need A Lot Of Lovin (Eclipse)
  6. Into The Night (Locomotive Breath)
  7. Cockroach (Lack Of Faith)
  8. The Sixteens (Stonecake)
  9. Mother Earth (Brighteye Brison)
  10. Solid Gold Brass (Eurotrash)
  11. Shot Down In Flames (Darkwater)
  12. Identity Crises (Mercury Fang)
  13. Rock’n’Roll Disgrace (Green Means Go)
  14. Tell The Truth (House Of Shakira)
  15. Windy City (Noztalgica)
Various Artists - The Sweet According To Sweden

Ich denke, dass man Rivel Records-Boss Christian Rivel (auch Sänger von NARNIA, AUDIOVISION, MODEST ATTRACTION und DIVINEFIRE) als THE SWEET-Fan bezeichnen kann, umfasste seine Sammlung im Dezember 2003 doch stolze 25 LPs und Singles, 60 CDs, 2 DVDs, 8 VCDs und 5 VHSs aus den Jahren 1968 bis 2003. Nachdem 1997 Sänger Brian Connolly und 2002 dann auch Drummer Mick Scott verstarben, fasste Christian den Entschluß seinen eigenen, schwedischen Tribut zu zollen. Dabei ließ er die Glam-Zeit eines „Ballroom Blitz“ oder „Wig Wam Bam“ völlig außen vor und richtete sein Augenmerk auf die anderen Schaffenszeiten der Briten.

 

Die Bands wurden spezifisch danach ausgewählt, dass sie selbst große Fans der Band sind, was sicherstellt, dass das richtige Herzblut floß und das merkt man den Songs auch durchgehend an, selbst wenn man mit einer Vielzahl der Songs und Bands wohl noch nie in Berührung gekommen ist, dennoch verbergen sich doch einige recht klangvolle Namen auf diesem Tribut, wie Bruce Kulick (Ex-KISS), Mic Michaeli (EUROPE), Thomas Vikström (Ex-CANDLEMASS), Mats Levén (AT VANCE), Janne Stark (Ex-OVERDRIVE), Jeff Scott Soto usw.

 

Christian Rivels Soloband AUDIOVISION macht mit dem Klassiker „Love Is Like Oxygen“ aus dem Jahre 1978 den Auftakt zu einer mehr als 77-minütigen Reise in die Siebziger und frühen Achtziger, den Spirit des Originals hervorragend einfangend! Gleich danach versucht sich die JK’S ALLSTAR EXPERIENCE (mit Kulick, Levén, Chriss, Denander, Vikström und eben Drummer und Namensgeber Johan „JK“ Kihlberg) an „Sweet F.A.“, einem der wohl härtesten THE SWEET-Songs überhaupt, ein weiterer großartiger Track, dem „Action“ von DENANDER & VIKSTRÖM in absolut nichts nachsteht!

 

Auch unbedingt anzumerken sind ECLIPSEs „Need A Lot Of Lovin“, BRIGHTEYE BRISONs „Mother Earth“, DARKWATERs „Shot Down In Flames“ und NOZTALGICAs „Windy City“, während die einzigen Tracks, mit denen ich nicht so ganz warm werde, EUROTRASHs Stoner Doom-Version von „Solid Gold Brass“ (der Stil an sich liegt mir einfach nicht) und GREEN MEANS GO, deren Versuch an „Rock’n’Roll Disgrace“ mit Elektronika und verzerrtem Gesang einfach zu modern ausgefallen ist, alle anderen, nicht genannten Songs, sind mehr als nur überzeugend!

 

Selbst wenn man Tributalben normalerweise recht reserviert gegenübersteht, sollte man sich, wenn einem denn THE SWEET gefallen, „The Sweet According To Sweden“ unbedingt zulegen, denn es ist ohne Zweifel ein hervorragender Sampler geworden, den Ex-Bassist Steve Priest auch noch mit einer Einleitung veredelt hat. (Online 7. August 2005)

Alexander Melzer



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