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Sabinas Rex - Praise The King–2005 Demo (6/10) - USA - 2005

Genre: Symphonic Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 24:00
Band homepage: Sabinas Rex

Tracklist:

  1. When
  2. Praise The King
  3. The Way Somewhere Else
  4. I Still See You
  5. The March Of Misery
  6. Forward Forever
Sabinas Rex - Praise The King–2005 Demo

SABINAS REX haben nur ein Ziel, das sie durch ihre Musik erreichen wollen, und ich zitiere: “einen künstlerischen Wert wiederherzustellen, der vor langer Zeit der Tradition der modernen Musik verloren gegangen ist“. Klingt wie jemand, der immer noch im 16. Jahrhundert lebt und auf eine BACH-Wiederauferstehung hofft, solange euer Sound ehrlich ist und von Herzen kommt oder welches Körperteil ihr euch auch aussucht, um eure Leidenschaft zu kanalisieren, hat er irgendeinen künstlerischen Wert (im Nu Metal nennen sie ihn „den Wert eines Dollars“), oh, wartet, ich glaube, dann haben sie Recht, hm?

 

Musik ist heute milliardenenmal oberflächlicher als, sagen wir vor zweihundert Jahren. Der Keyboardvirtuose und erfahrene Komponist Vlado Kormos, treibende Kraft hinter diesem Multigenerations-/multikulturellen Projekt, kommt von dem ehrwürdigen Musikfilter, du erschaffst deine eigene Vision auf deiner eigenen Basis, und das sind die gemeinsamen Charakteristika, die sich durch die Tracks auf diesem Demo ziehen.

 

Zufrieden mit ihrem Konzept, haben Vlado und seine drei Komplizen sechs atmosphärische Songs, um einen Plattenvertrag einkaufen zu gehen, natürlich nur, wenn das ihre Absicht ist. Falls sie ihre symphonische und epische Aura nicht nur wenigen ausgesuchten Hörern vorbehalten wollen, sollte „Praise The Kind“ heftig promotet werden, um die Aufmerksamkeit auf diesen gut versteckten Namen zu steigern, sie triefen zugegebenermaßen nicht gerade vor bahnbrechenden Ideen, aber das Wissen und die Attitüde kommen in ihren Kompositionen definitiv durch.

 

Der frische Dreh in ihrer Herangehensweise ist die außergewöhnliche Tatsache, dass die Drums in einigen der Songs diese rhythmischen Betonungen weglassen und reinere, weniger betonte Soundlandschaften bevorzugen. Keyboards spielen die vorherrschende Rolle beim Erzeugen von farbenfrohen Atmosphären, Vlado ist zweifellos ein guter Songwriter, aber das Ergebnis ist sozusagen nur halbgar. Seien es die chaotischen Gitarren im Titeltrack, die unsaubere, wenig galante Stimme von Baron Misuraca in „I Still See You“ (Lob für das Industrial-beeinflusste Ende) oder der magere Sound, der das Gewicht der Kompositionen zurückhält... es hätte wirklich besser als das hier werden sollen, obwohl ich die Fusion von Frauengesang und verträumten Keys in „The March Of Misery“ immer noch liebe.

 

Obwohl besänftigend und angenehm, entbehrt die Show nicht jeglicher Metal-Elemente. „When“ enthält einiges in Ordnung gehendes Mtal-Gitarrenspiel mit einigen eher dürftigen Metal-Vocals und programmiertem Drumming, nichts, das eure Kinnlade meilenweit herunterklappen lassen wird. Das leicht progressive Hard Rock-Stück „The Way Somewhere Else“ hätte, würde es in ein schnelleres Tempo übersetzt, spaßig sein können, aber die atmosphärischen Ruhepausen stören einfach die Konzentration.

 

Ausführung und Soundproduktion sind die Routen, die sie definitiv einschlagen sollten, bevor sie ihr nächstes Werk veröffentlichen, falls ihr über die schwerfällige Darbietung hinwegkommt, gibt es einigen atmosphärischen Wert zu finden. (Online 22. September 2005)

Frodi Stenberg



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