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Well Of Souls - Pilgrimage Of Doom EP (8,5/10) - USA - 2005

Genre: Doom Metal
Label: Diamondhead Records
Spielzeit: 28:00
Band homepage: Well Of Souls

Tracklist:

  1. Sanity’s Lie (Demo Version)
  2. The Pain’s Not Forgotten (Demo Version)
  3. The Realms Of Reverie (Live)
  4. Soulless (Live)
Well Of Souls - Pilgrimage Of Doom EP

Um ihre Fans bei Laune zu halten, bevor dann im 2006 ihr zweites Album rauskommt, haben sich WELL OF SOULS dazu entschlossen, diese kleine EP zu veröffentlichen. Zu kaufen gab es die “Pilgrimage Of Doom“ EP nur auf der gleichnamigen, kurzen Tour, sie ist also extrem limitiert, aber definitiv jedem Fan der Band zu empfehlen. Falls ihr es also nicht an ein Konzert dieser Tour geschafft habt, wüsste ich nicht, wie ihr an eine Kopie rankommen wollt. Denn mit Sicherheit werde ich meine nicht hergeben, dafür gefällt sie mir zu gut!

 

Es gab ein paar Line-Up Wechsel, die sich hauptsächlich um den Abgang vom Gitarristen/Studio Bassisten Tim Wayne drehten. Der Tour-Bassist der Band, John Morris, wurde zum permanenten Gitarristen befördert und um den Bass kümmert sich neu Adam “Doc“ Hollada. Tim war ein klasse Gitarrist, aber die Band tönt auch jetzt so gut wie immer schon. Von den vier Songs hier handelt es sich bei zweien um Demoversionen von neuen Tracks, und die anderen beiden sind Live Mitschnitte von Stücken die auf dem selbstbenannten Debüt zu hören waren. “Sanity’s Lie“ ist ein sperriges, walzendes Doom Stück im Stile des einzigartigen Epic Doom welchen die Band bereits auf ihrem Debüt zelebrierten. “The Pain’s Not Forgotten“ ist ein langsamerer, düsterer tönender Song mit ein paar wirklich starken Gitarren Breaks. Obwohl es Demoaufnahmen sind ist die Tonqualität wirklich gut, ja, ich würde sogar sagen praktisch so gut wie auf einem regulären Album. Stilistisch hat sich die Band kaum verändert, und das Songwriting ist so stark wie eh. Falls das nächste WELL OF SOULS Album diese beiden Songs und ein paar mehr vom selben Kaliber enthält, dürfen sie mich zu ihren Fans zählen. 

 

Die beiden Live Tracks sind auch ziemlich gut, insbesondere die Darbietung meines Lieblingssongs von ihnen, ”The Realms Of Reverie“. Mit diesen beiden Stücken beweist die Band, dass sie nicht nur eine Studio Band sind, sondern auch live dem Publikum ganz schön einheizen können.

 

Falls ihr WELL OF SOULS noch nicht kennt solltet ihr natürlich mit dem Debüt Album beginnen. Aber falls ihr über diese EP stolpert, dann lasst euch diese Gelegenheit nicht entgehen! Diese Band ist übelst unterrepräsentiert unter Epic Doom Metal Fans – helft mit, dem abzuhelfen! (Online 11. Oktober 2005)

Wesley D. Cray



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