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Thunder - The Magnificent Seventh (8/10) - Großbritannien - 2005

Genre: Hard Rock
Label: Frontiers Records
Spielzeit: 53:44
Band homepage: Thunder

Tracklist:

  1. I Love You More Than Rock’n’Roll >mp3
  2. The Gods Of Love
  3. Monkey See, Monkey Do
  4. I’m Dreaming Again >mp3
  5. Amy’s On The Run
  6. The Pride
  7. Fade Into The Sun >mp3
  8. Together Or Apart
  9. You Can’t Keep A Good Man Down
  10. One Foot In The Grave
  11. One Fatal Kiss
Thunder - The Magnificent Seventh

Wer bei der Ansicht des Covers unweigerlich an den Western-Klassiker “Die Glorreichen Sieben” denkt, liegt gar nicht so ganz verkehrt, denn die Briten von THUNDER sind mittlerweile auch bei ihrem siebten Album angelangt. Nach vier sehr guten Alben tauchte die Band unter und veröffentlichte nach dem Comeback zwei weitere Alben, die an mir leider völlig vorbeigeschwommen sind, sowie das Solo-Projekt der beiden Hauptleute Danny Bowes and Luke Morley, nun ist „The Magnificent Seventh“ bei mir angelangt.

 

Und was mir da entgegenschallt klingt sehr angenehm nach meinem persönlichen Lieblingsalbum THUNDERs, „Laughing On Judgement Day“, an das man, obgleich es allesamt starke Alben waren, danach einfach nicht mehr anknüpfen konnte. Gleich der Opener „I Love You More Than Rock’n’Roll“ ist ein supereingängiger, erdiger Rocker im typischen THUNDER-Sound, gegen Ende auch wieder mit Bläsern, die schon auf früheren Alben sehr gut eingesetzt wurden, kein Wunder, dass man sich damit den 17. Top 40-Hit einfahren konnte. Alle Trademarks sind vorhanden, Danny Bowes’ ausdrucksstarke, soulig/bluesige Stimme, Luke Morley’s starke Gitarrenarbeit und die mehr als nur solide Rhythmussektion, sehr guter Auftakt.

 

Und diese Marschrichtung (inklusive den Parallelen zu „Laughing On Judgement Day“) setzt das Quintett auch weiter fort, „The Gods Of Love“ und das starke „Monkey See, Monkey Do“ bevor man auf „I’m Dreaming Again“ zurückschaltet und die Tradition hervorragender, einfühlsamer, aber unkitschiger Balladen fortsetzt, Dannys Stimme passt zu diesen gefühlvollen Songs, aber auch wenn THUNDER mehr aufdrehen, wie bei „The Pride“, steht es ihnen sehr gut zu Gesicht. Weitere Höhepunkte sind das supereingängige, mit hervorragendem Zug ausgestattete „Fade Into The Sun“ und das irgendwie an STATUS QUO erinnernde, straighte und beschwingte „You Can’t Keep A Good Man Down“.

 

Ich wage die Behauptung, dass die Jungs mit „The Magnificent Seventh“ das zweitbeste Album ihrer Karriere abgeliefert hat, an „Laughing On Judgement Day“ kommt man zwar nicht ganz heran, aber THUNDER zeigen, dass sie es immer noch drauf haben und wie die Vorgänger wird dieses Album mit der Zeit nur noch besser! (Online 3. November 2005)

Alexander Melzer



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