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HORDE OF WORMS ist ein 2-Mann-Projekt, bestehend aus den Gitarristen Alexander Erhardt (der auch die Lead-‘Vokills’ und die Programmierung übernimmt) und Brent Assuon (Backing-Vocals). Sie teilen sich die Bassarbeit, während die Drums von einem Drumcomputer übernommen werden (mehr dazu später). Diese Scheibe ist der schwarze Tod. Sie ist manchmal beunruhigend und ziemlich kraftvoll in ihrer Darbietung...fiese, surrende Gitarren spielen gruselige Riffs, von blastenden hin zu bratenden Grooves, brausendem, tremologeuzpftem Black Metal hin zu verzerrenden Death-Metal-Licks. Der Gesang ist sowohl kehlig als auch gekreischt/geschrieen, wobei die Death-Grunzer fett, aber verständlich sind und das Schreien oft wie ein Tom Angelripper unter großen Schmerzen klingt...eigentlich wurde ich oft an frühe SODOM erinnert, besonders in „Suffering And Agony“, nur viel, viel heftiger und tighter.
Daseinzige Problem, das ich habe, ist der Drumcomputer: auch wenn sie gut programmiert ist und nicht wirklich von der Musik ablenkt, sind das Riffing und die Songs in ihrer Natur nicht generell maschinenhaft. Der erste Song, „Burning Horizon“, funktioniert aufgrund seiner Industrial-artigen Vocals und Gitarren gut, aber in den anderen Stücken war es offensichtlich, dass ein echter Drummer besser hätte klingen können; in anderen Worten, die Musik ist ‚organisch’ genug, um eine menschliche Behandlung zu verdienen. Geschmackvolle und verfolgende akustische Zwischenspiele tragen gut zu diesem ‚organischen Vibe’ bei, und einige gut platzierte, aber einfache Samples fügen Atmosphäre hinzu, besonders das galoppierende Pferd, das „Rides The Conqueror“ einläutet.
Ich merkte, dass ich zwischen den Hördurchläufen über dieses Album nachdachte, also machen sie definitiv etwas richtig, sowohl auf oberflächlicher und unterschwelliger Ebene! Ich hatte ein starkes Verlangen, es noch mal zu hören, was bei mir nach dem ersten Hören nicht oft vorkommt. „The Uncreation“ ist nicht ganz rauer BM, nicht ganz, sondern eher eine nahezu perfekte Verschmelzung der besten Teile dieses Genres: Schnelle Songs, die einen packen und schütteln, bis man fast kotzen muss, und einen dann für einen kurzen Moment betören, bevor sie einen wieder zurück in den Sturm werfen.
Lieblingsstück: “Galactic Hammer” (Online 14. November 2005)
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