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Angesichts der Tatsache, dass die Band ihr Album in ihrem eigenen Studio selbst produziert hat, sollte man ihren Sound nicht allzu kritisch sehen, denn der würde es verdienen, richtig angegangen zu werden. Konzentrieren wir uns daher auf die Musik und nicht auf den mangelhaften Sound.
TOWERSOUND haben sich mit ihrem Debütalbum viel Mühe gegeben. Die Band dürfte einiges reißen mit ihrem sehr melodischen Heavy Metal, sobald sie ihre Musik mit einem besseren Sound versehen können. Der Hauptkritikpunkt ist der, dass es an der für diese Art von Musik nötigen Heaviness fehlt. Irgendwie fühlt man sich nach dem Genuss der 11 Tracks noch nicht ganz satt. Sie erfinden das Genre zwar nicht neu, aber ihre Musik ist gut ausgearbeitet worden, egal ob man die Gitarren, den Gesang oder die Keyboard Parts betrachtet. Die Band, allesamt Brüder, beweisen sehr viel Potential mit ihren Songwritingfähigkeiten.
Trotz kleinerer Schwierigkeiten mit dem englischen Akzent, besitzt Sänger John eine sehr angenehme Stimme, die, wenn nötig, auch sehr melodisch klingen kann. Auch die Präsentation ist passabel, das 16-seitige Booklet sieht professionell aus und fügt der Scheibe noch mehr Klasse hinzu.
Leider ist diese Art von Metal völlig überbevölkert und daher besteht die Gefahr, dass TOWERSOUND in der Masse ähnlich klingender Bands untergehen. (Online 15. November 2005)
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