|
Fünf Jahre seit der Veröffentlichung von RAVENTHRONEs vorherigem und einzigen Album "Malice In Wonderland". Jetzt da er seine Heimat Österreich verlassen hat, um in Kanada zu leben, hat Ray Wells die Arbeit wieder aufgenommen, um dieses sehr gute "Endless Conflict Theorem" zu verfassen, auf dem ihm Mike Gröger von HOLLENTHON unterstützend unter die Arme greift.
Mit einem sehr guten, kristallklaren Sound serviert, steht dieses Album in der Tradition des Vorgängers, nur reifer. Es ist immer noch recht episch und abwechslungsreich, mit großen Folk-Elementen, die durch Flöte und andere Instrumente hereingetragen werden, verschiedenen Atmosphären (wie der orientalische Einschlag auf "A Night Among The Ruins Of Bastra"), einer Stimme, die leicht von Black/Death Metal zu klaren Vocals wechselt, Gitarren, die gleichzeitig kraftvoll und melodiös sind, mit ein paar Aspekten, die mich an SCHEITAN erinnern.
Es ist sehr gut gemacht, sehr leicht anzuhören, mit einem positiven Feeling, das einen angenehmen Gegenpol zum ansonsten sehr depressiven Zeug ist, das man in diesem Stil normalerweise findet. Jetzt können wir eigentlich nur noch hoffen, dass es nicht wieder fünf Jahre bis zum nächsten RAVENTHRONE-Album dauert.
|