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Occult - Rage To Revenge (8,5/10) - Niederlande - 2002

Genre: Thrash Metal
Label: Painkiller
Spielzeit: 35:19
Band homepage: Occult

Tracklist:

  1. Mind Domination
  2. Violence & Hatred
  3. The Madness Within
  4. Killing For Recreation
  5. Thy Creation
  6. Revenge Is Mine
  7. Work Of A Legend
  8. Fatal Disorder
  9. The Desolate One
Occult - Rage To Revenge
Thrash Metal war immer ein Genre des Metal, das ich nie wirklich erforschen wollte. Wo alle SLAYER verehren, bevorzuge ich jederzeit eine gute MARDUK- oder MORBID ANGEL-Platte. Aber im Laufe der Jahre wird der musikalische Geschmack auch breiter und hier haben wir sie, die erste Thrash Metal-Platte in meiner Sammlung. Und nachdem wir auch noch über eine Thrash-Band aus meinem Heimatland handelt, habe ich keinen Grund sie im Laden zu lassen.

Wir sprechen also über die neue Platte der niederländischen Thrasher OCCULT, "Rage To Revenge" betitelt. Was das erste war, das mir aufgefallen ist, ist der Gesang: zwei Sänger, Rachel und Maurice. Interessanterweise bedient Rachel die Grunts (und sie macht sie gut, sie ist jetzt der neue Grunter der niederländischen Death Metal-Band SINISTER), während Maurice die Schreie übernimmt. Witzig, denn wenn ich mir die Platte anhöre, würde ich sagen, dass es anders herum wäre und wenn ich nicht SINISTER mit Rachel am Mikro gesehen hätte, würde ich es kaum glauben. Zwei verschiedene Gesangsstile gleichzeitig sind, würde ich sagen, etwas recht einzigartiges im Thrash Metal und bringt Abwechslung in die ganze Sache hinein, etwas, das für mich überlebenswichtig ist, wenn es um ein Genre geht, das ich mir normalerweise nicht anhöre.

Aber zu "Rage To Revenge". Es ist eine sehr gute Platte, zumeist Up-Tempo-Songs, die recht clever sind und nie wirklich langweilig. Vom großartigen Opener "Mind Domination" zum beinahe Mitsing-Song "Killing For Recreation" und dem letzten Track "The Desolate One" schafft es dieses Album durchgehend für mich interessant zu bleiben... Ohne extreme Levels der Brillanz zu erreichen ist es eine gute Platte, aber nichts weltbewegendes. Aber ich denke, dass es ein gutes Übergangsalbum für Metalheads ist, die nicht wirklich dem Thrash Metal zugetan sind, da es auch aus anderen Genres Anleihen in der Musik OCCULTs gibt. Wenn ihr also das Teil irgendwo seht und ein paar übrige Euro habt, zögert nicht OCCULT abzuchecken, ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Vincent Portegijs



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