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Settle The Score - Five Knuckle Philosophy (6,5/10) - Deutschland - 2005

Genre: Metalcore
Label: Century Media
Spielzeit: 31:39
Band homepage: Settle The Score

Tracklist:

  1. Time To
  2. Taste My Glory
  3. Integrity
  4. Sad But True
  5. To My Friends
  6. Scars
  7. Down And Out
  8. Tears
  9. Revenge
  10. Who´s Side
  11. Roll The Dice
  12. Thinking Of You
  13. Down For The Count
Settle The Score - Five Knuckle Philosophy

Auch in der deutschen Hardcore bzw. Metalcore Szene tut sich etwas. SETTLE THE SCORE sind auf jeden Fall eine Band die im internationalen Geschäft schon ordentlich mitmischt was Touren durch Europa, Amerika und Japan belegen. Nicht schlecht, wenn man bedenkt das mit dem vorliegenden „Five Knuckle Philosophy“ erst das zweite Album der Band in euren Playern landet.

 

Das Label preist die Jungs zwar als straighten und damit in meinen Augen puren Hardcore an, aber eine gute Portion Metal-Feeling läßt sich hier nicht verleugnen. Neben den bekannten Hardcore-Wutattacken die sich in Form von fetten Gitarren und aggressivem Gebrüll äußern, packen SETTLE THE SCORE auch einige nette Moshparts in Ihre Stücke so dass stellenweise sogar Ähnlichkeiten zu deutschen Thrash Metal Kapellen wie etwa DESTRUCTION aufkommen. Die Songs sind an sich sehr kurz gehalten so dass die 13 Nummern gerade mal so über die 30 Minuten Grenze hopsen. Für meinen Geschmack etwas wenig für’s Geld, auch wenn die Band in den kurzen Songs alles sagt was es zu sagen gibt. Was mich mehr stört ist das sich auch nach einigen Durchläufen noch kein Song so richtig bei mir eingebrannt hat. Man wird zwar ständig zum bangen animiert, aber die Riffs wollen sich nicht so richtig einprägen. Meiner Meinung nach liegt das daran das sich die Kompositionen untereinander zu sehr ähneln bzw. man wenig auf die Lauscher bekommt was man nicht schon mal irgendwo so oder so ähnlich gehört hat. Eigentlich Schade, denn die Band hat die Power für mehr als nur altes neu aufzuwärmen.

 

Klar, um für kurze Zeit die Sau raus zulassen und mal richtig durch den Pit zu toben reicht es noch aus. Aber wer gerne mal etwas tiefer in einen Song eintaucht wird bei S.T.S. die Gefahr eingehen das er in flaches Gewässer springt. Somit reiht sich „Five Knuckle Philosophy“ zwar in die Reihe ordentlicher Hardcore Alben ein, kann aber wenig Neues oder Überragendes bieten. Sicher eine Band die man sich besser mal live anschaut als Sie auf CD haben zu müssen Aufgrund des guten Sounds bin ich aber bereit hier noch gerade so 6,5 Punkte aus der Tüte zu verteilen.

 

Anspieltipps: „Taste My Glory“, „Revenge“ (Online 29. November 2005)

Patrick Weiler



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