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15 tablaturen für Atheist


Atheist - Piece Of Time (Re-Release) (8,5/10) - USA - 1989/2005

Genre: Progressive Death Metal
Label: Relapse Records
Spielzeit: 67:52
Band homepage: Atheist

Tracklist:

Piece Of Time

  1. Piece Of Time
  2. Unholy War
  3. Room With A View
  4. On They Slay
  5. Beyond
  6. I Deny
  7. Why Bother?
  8. Life
  9. No Truth

Beyond Demo

  1. No Truth
  2. On They Slay
  3. Choose Your Death
  4. Brain Damage
  5. Beyond

Hell Hath No Mercy Demo

  1. Hell Hath No Mercy

R.A.V.A.G.E. - On They Slay Demo

  1. On They Slay
  2. Brain Damage
  3. Undefiled Wisdom
Atheist - Piece Of Time (Re-Release)

Jetzt weiß ich endlich, worüber soviel Trara gemacht wird. Wenn man sagen würde, dass ATHEIST äußerst einflussreich, nicht nur auf den technischen Death Metal Bereich, sondern auch auf die ganze Musikwelt waren, wäre das noch eine Untertreibung. Mit der unglaublichen Veröffentlichung „Piece Of Time“ nährte das Quartett aus Florida – damals zumindest (heh) – die aufkeimende Szene und bestiegen den noch unbesetzten Thron des technischen Death Metal. Wie man es von solch großartigen Musikern erwarten kann, ist ihr Debut eines der besten und prägendensten Werke des Jahrzehnts.

 

Mit dem Album startet auch Relapse einen Versuch im Re-release Business und die Trilogie wird dazu verwendet, um konkurrenzlos auf den Markt einzuschlagen. Es muss eigentlich gar nicht erwähnt werden, dass auf der neuen Fassung ein Haufen früher schwer zu findendes Material ist, an dass man jetzt leicht kommt. Das halte ich für eine gute Sache. Das beste ist vielleicht, dass man einen Song wie „On The Slay“ über die Jahre hinweg in der Entwicklung mitverfolgen kann: Von den Anfängen auf R.A.V.A.G.E. “On They Slay Demo” in einer zwischenzeitlichen Phase auf „Beyond Demo“ bis hin zum triumphalen Ergebnis auf dem 1989er „Piece Of Time“. Ich empfehle euch, dass ihr euch das so bald wie möglich zu Gemüte führt. Es ist nicht verwunderlich, dass die achtzehn Tracks die neun die man eigentlich auf dem Album findet, etwas blass wirken lassen, da sich auch die Spielzeit des Albums durch die genannten Tracks verdoppelt. ATHEIST blieb erstaunlicherweise auf den Thron des technischen Death Metal, nur mussten sie ihn später mit Gruppen wie CYNIC, DEATH und BELIEVER teilen.

 

Auch wenn „Piece Of Time“ nicht mit seinem Nachfolger – dem genialen „Unquestionable Presence“ – aufnehmen kann, war es ein großer Erfolg für die Band. Vielleicht finden ein paar den Sound etwas veraltet, aber Metal Fans schulden es sich einfach selbst sich in die damalige Zeit zurückzuversetzen. Und falls du noch nie was von ihnen gehört haben solltest, rate ich dir dringendst, daran etwas zu ändern. (Online 12. December 2005)

Jason Jordan



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