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Wuthering Heights - To Travel For Evermore (8/10) - Dänemark - 2003

Genre: Power Metal
Label: Sensory
Spielzeit: 57:06
Band homepage: Wuthering Heights

Tracklist:

  1. Behind Tearstained Ice
  2. The Nevershining Stones
  3. Dancer In The Light
  4. Lost Realms
  5. Battle Of The Seasons
  6. A Sinner's Confession
  7. See Tomorrow Shine
  8. Through Within To Beyond
  9. River Oblivion
Wuthering Heights - To Travel For Evermore

Halten wir die Zukunft des Power Metal in unseren Händen? Ich bin mehr als versucht, ja zu sagen. Während ich ehrlich denke, dass einige Power Metal-Bands einfach gewöhnliche Album veröffentlichen, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen, versuchen andere wirklich, anders zu sein. WUTHERING HIEGHTS’ aktuelles Werk ist ein perfektes Beispiel für eine Band, die versucht, anders zu sein. Was bereits auf „Within“, ihrem ersten Album begonnen wurde, glänzt af diesem ihren zweiten Release weiterhin.

 

Ist “To Travel Forevermore” anders als ihr erstes Album? Nicht wirklich. Sie stehen immer noch auf der dünnen Linie zwischen Power und Prog Metal, was sie anders als die durchschnittlichen „True Metal“-Bands klingen lässt, die wir heutzutage zu hören gewohnt sind. Sie bieten uns auf dem gesamten epischen Trip, den dieses Album darstellt, viele Variationen, Tempowechsel, starke Riffs und tonnenweise Melodien. Erik Ravn, Hauptschreiber und Gitarrist der Band, schreibt immer noch sehr starke Power Metal-Songs wie „The Nevershining Stones“ und „Lost Realms“. Ich stehe immer noch unter Schock, nachdem ich einige der einzigartigen und originellen Riffs gehört habe, die er erschaffen hat. Er hat seine Art, einen Song mit einem Rhythmus zu beginnen und eine vollkommen andere Richtung einzuschlagen. Auf dem ersten Album fand ich, dass einigen die Strukturen fehlten, dieses Mal läuft alles glatt. Der Rest der Band liefert eine perfekte Darbietung für diese Art von Musik, und ich würde auch noch gerne den bekannten schwedischen Sänger Kristian „Krille“ Andrén (Ex-FIFTH REASON-, STREET TALK-, TAD MOROSE- und MEMENTO MORI-Sänger) gesondert erwähnen, der, verglichen mit anderen Power Metal-Sängern, aufgrund seiner wiedererkennbaren Stimme und der Tonlage eine ziemlich einzigartige Gesangsdarbietung abgibt.

 

Das Hauptproblem bei “To Travel Forevermore” ist, denke ich, die Produktion. Wengleich sie von Thomas Hansen gemacht wurde, der für seine vergangene Arbeit mit HELLOWEEN bekannt ist (zum Beispiel), fehlt dem Mastering, welches von Bob Katz gemacht wurde, Kraft und Volumen, was den epischen Sound, den diese Musik braucht, großenteils tötet. Das ist das einzige Problem, von dem ich mir wünsche, dass die Band sich, bevor sie an ihrem nächsten Album arbeiten, darum kümmert. Falls ihre zweite Veröffentlichung so gut ist wie diese zweite, aber eine bessere Produktion hat, wird sich bestätigen, was ich am Anfang des Reviews sagte. (Online 26. Dezember 2005)

Mathieu Chamberland



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