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Calmsite - Elvisdeath (8/10) - Finnland - 2005

Genre: Death Metal
Label: Oak-Knoll Productions
Spielzeit: 38:06
Band homepage: Calmsite

Tracklist:

  1. Barnhill Burning >mp3
  2. Hit Stroker
  3. Hookerbites
  4. Dealer's Hand
  5. Date With The Blades
  6. Words Denied
  7. Dive Into The Bottom Of The Barrel
  8. White Boots Rodeo
  9. Tornament
Calmsite - Elvisdeath

Zum zweiten Mal beehrt uns die finnische Groove Death Metal-Brigade von CALMSITE mit einem kompletten Album und war der Vorgänger „The Erector“ noch zumeist eine Sammlung von Demo-Tracks, bekommen wir auf „Elvisdeath“ komplett neue Songs zu hören. Das Cover des Albums ist leider einmal mehr nicht sonderlich ansprechend geraten, was zwar irgendwie zum Titel passt, aber den potentiell geneigten Fan durchaus abschrecken könnte.

 

Ich konnte die Band seit beinahe ihren ersten Schritten verfolgen und sie haben mittlerweile, so denke ich, wirklich ihren eigenen Stil gefunden, der ohne Zweifel seine Wurzeln im Death Metal hat, aber zweifelsohne fährt man keine der eingefahrenen Schienen wie Melodic Death oder die brutale Variante, sondern baut eine Menge Groove mit in ihre kernigen Songs ein, teils eher nach Death’n’Roll klingend denn irgendetwas anderem, inklusive nicht wirklich klaren, aber auch nicht Death-Vocals, aber irgendwo dazwischen liegend, was bei einem Song wie „Hookerbites“ eine recht eigene Note mit hereinbringt, aber insgesamt röhrt man doch recht rau daher.

 

Der Opener „Barnhill Burning“ ist dabei der Song, der mir auf dem gesamten Album am wenigsten gefällt, was potentiell ein Problem darstellt, denn für viele Leute ist der erste Eindruck doch sehr maßgeblich. Danach aber legen die fünf Finnen so richtig los, mit Schwung, Power, Melodien, einem gewissen dreckigen Sound in den Gitarren und den knarzigen Vocals, dass einem ganz warm ums Herz wird. Die flotte Dynamik eines „Hit Stroker“, das bereits erwähnte „Hookerbites“, das mit einem ungeheuer eingängigen (und klar gesungenen) Refrain ausgestattete „Date With The Blades“ oder „White Boots Rodeo“ mit seinen geilen Melodien sind einfach stark.

 

Die Produktion unterstreicht die Qualität der Songs noch weiter und teils der Subtilität eines geschwungenen Vorschlaghammers, aber das ist genau, was auch mit den Reiz von CALMSITE ausmacht, diese direkte, raue und unbeschwerte Atmosphäre, verpackt in kraftvolle Songs, aber nie die Melodien vernachlässigend, dieses Album macht einfach Spaß! (Online 9. Februar 2006)

Alexander Melzer



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