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252 tablaturen für Cannibal Corpse


Cannibal Corpse - Tomb Of The Mutilated (8/10) - USA - 1992

Genre: Death Metal
Label: Metal Blade Records
Spielzeit: 35:07
Band homepage: Cannibal Corpse

Tracklist:

  1. Hammer Smashed Face
  2. I Cum Blood
  3. Addicted To Vaginal Skin
  4. Split Wide Open
  5. Necropedophile
  6. The Cryptic Stench
  7. Entrails Ripped From A Virgins Cunt
  8. Post Mortal Ejaculation
  9. Beyond The Cemetery
Cannibal Corpse - Tomb Of The Mutilated

Bei dieser Band verschwende ich keine Zeilen für eine Vorstellung; jene, die nicht mit CANNIBAL CORPSE vertraut sind, können keine Death Metal-Hörer sein. Meine erste Begegnung mit dieser Band war, als ich ihre EP „Hammer Smashed Face“ hörte, die, die das klassische BLACK SABBATH-Cover „Zero The Hero“ beinhaltet. Vom allerersten Moment war ich davon begeistert, ich musste unbedingt andere Scheiben von ihnen bekommen. Was mich am meisten beeindruckt hat, waren die total kranken Vocals, zu dieser Zeit waren schnelle Musik und kehlige Vocals mehr als genug, mein Lob zu erringen. Wenn ich „Tomb Of The Mutilated“ reviewt hätte, als ich es damals kaufte, wäre die Punktzahl sicherlich die höchstmögliche gewesen. Es bekommt immer noch eine hohe Punktzahl, wie ihr höchstwahrscheinlich schon gesehen habt, aber nicht die höchste.

 

CANNIBAL CORPSE waren immer Death Metal gepaart mit extrem kranken Lyrics, lest einfach die Songtitel. Was sie von anderen blutbesessenen Bands hervorhebt, ist jedoch die Tatsache, dass die Lyrics nicht mit Wörtern aus einem umfangreichen Wörterbuch zusammengeschmissen zu sein scheinen. Mir scheint, als ob je weiter Bands aus englischsprachigen Ländern kommen, desto mehr benutzen sie Wörter, für die man ein Wörterbuch braucht, um sie zu verstehen. Das beeindruckt mich nicht im Geringsten.

 

Es gab eine Zeit, in der ich dachte, dass Chris Barnes der beste Growler wäre, den Death Metal bieten könnte, das denke ich heute nicht mehr. Mich beeindruckt die Tatsache, dass er mit der Art von Vocals aufwartete, die auf „Tomb Of The Mutilated“ zu finden ist, ohne aber einen Verzerrer zu benutzen. Was ich nicht so beeindruckend finde, sind seine Probleme, die Geschwindigkeit der restlichen Band zu bewältigen. Etliche Male harmonieren sie absolut nicht, etwas, das niemals passiert, wenn George „Corpsegrinder“ Fisher growlt. Ich denke, dass CANNIBAL CORPSE eine weise Wahl getroffen haben, als sie entschieden, Chris Barnes durch Fisher zu ersetzen.

 

Die CD beginnt mit einem meiner Lieblingsstücke von CANNIBAL CORPSE, treffend „Hammer Smashed Face“ benannt. Kein Wörterbuch nötig, um die Bedeutung dahinter zu verstehen. Dies ist der schnellste Song auf dem Album, obwohl er einige sehr schöne Breakdowns in eurem Headbangvergnügen beinhaltet. Insgesamt ist „Tomb Of The Mutilated“ eine abwechslungsreiche Scheibe unter Beachtung, dass es Unmengen von Tempowechseln beinhaltet. Die Blastbeats sind nicht fad eingesetzt, sie stechen heraus, wenn sie eingesetzt werden. Die Blastbeats sind nicht nur klug eingesetzt, sie klingen auch großartig, Scott Burns wusste mit Sicherheit, wie er diese Knöpfe drehen musste. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Bassgitarre im Mix hörbar ist, es ist gut, wenn eine Band eine starke Persönlichkeit hat, die den Bass spielt, eine, die das Instrument nicht im Mix begraben werden lassen wird, gepriesen sei Alex Webster. Ich möchte weiterhin Mr. Rusay und Mr. Owen dafür gratulieren, dass sie Unmengen guter Riffs wie am Fließband produzieren.

 

„Tomb Of The Mutilated“ hat den Test der Zeit definitiv bestanden, auch wenn die Vokaldarbietung von Chris Barnes es nicht hat. Sein Beitrag lässt viele der Songs furchtbar klingen, obwohl sie es eigentlich nicht sind. Seine Vocals sind gleich, egal ob die Musik lodernd schnell ist oder langsamer wird. Nur selten benutzt er Screams, um die Monotonie zu zerstören, damit die Vocals nicht die ganze Zeit gleich klingen. Das ist eine Schande, da die Riffs hier zu großartigem Growling einladen und nicht nur zu einem Abschnitt von Gegrunze. Ich sage nicht, dass seine Darbietung volle Pulle schlecht ist, manchmal passen die Vocals perfekt zur Musik, es ist nur, dass es so viel besser gewesen wäre, wenn er in der Lage gewesen wäre, dies die ganze Zeit zu machen.

 

Ich denke nicht, dass es einen einzelnen schlechten Song auf „Tomb Of The Mutilated“ gibt, dies ist also außer meinen Problemen mit den Vocals leicht zu empfehlen. Es übertrifft das meiste Zeug von blutigen Death Metal-Bands, sowohl vergangener als auch gegenwärtiger. Hails to the Corpse. (Online 14. Februar 2006)

Arve Henriksen



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