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61 tablaturen für Katatonia


Katatonia - The Great Cold Distance (7/10) - Schweden - 2006

Genre: Alternative Metal / Gothic Metal
Label: Peaceville Records
Spielzeit: 51:52
Band homepage: Katatonia

Tracklist:

  1. Leaders
  2. Deliberation
  3. Soil's Song
  4. My Twin >mp3
  5. Consternation
  6. Follower
  7. Rusted
  8. Increase
  9. July
  10. In The White
  11. The Itch
  12. Journey Through Pressure
Katatonia - The Great Cold Distance

Dieses Album ist tatsächlich „Viva Emptiness“ 2.0.

 

KATATONIA waren nie eine fröhliche Band und mit einem Albumtitel wie „The Great Cold Distance“ sollte man da keine Veränderung erwarten. Vielmehr sollte man überhaupt keine Veränderung erwarten. „Viva Emptiness“ war ein großartiges Album, ein meisterhaftes Schwergewicht, das euch in einen Fluss vernichtender Selbstzweifel und Leid gezogen hat. „The Great Cold Distance“ zeigt die Band, wie sie zur gleichen Quelle zurückkehrt, um die Wassermetaphern fortzuführen.

 

Okay, lasst uns zuerst sehen, was sich verändert hat. Der Sound ist moderner, zeitgemäßer sowohl in der Produktion als auch in einigen Aspekten der Musik selbst. Die Band verweist gelegentlich auf ihre extremere Vergangenheit; im Opener „Leaders“ gibt es ein paar wiederholte Screams, die sich tief im Mix versteckt halten.

 

Was bleibt gleich? Alles andere. Die Gitarren wechseln zwischen pseudo-akustisch und schweren Powerchords, Jonas Renskes Vocals sind so klagend, verdrießlich und boshaft wie immer und Programmierung hängt im Hintergrund herum. Die Songstrukturen sind anfänglich „Viva Emptiness“ gleich — es kam ziemlich häufig vor, dass ich beim Hören von „The Great Cold Distance“ mich selbst dabei gefunden habe, herauszufinden, in welchem Song auf „Viva Emptiness“ ich dieses Riff oder diese Bridge schon mal gehört hatte.

 

Dieses Review klingt ein bisschen negativer, als ich das eigentlich möchte. KATATONIA schreiben immer noch gute Songs und haben einen ausgeprägten Sinn für Dunkelheit und Depression. Jeder ist offensichtlich begabt darin, dunkle Songs zusammenzubringen. Ich würde dieses Album wahrscheinlich viel mehr mögen, wenn ich nicht „Viva Emptiness“ vorher gehört hätte. Und vielleicht werde ich das ja nach ein paar weiteren Durchläufen.

 

Wenn ihr „Viva Emptiness“ nicht mochtet, meidet „The Great Cold Distance“. Wenn ihr es gemocht habt, testet es aus. Hoffentlich wird eure Laufzeit besser sein als meine. (Online 24. Februar 2006)

Keith Stevens



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