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1 tablatur für Dream Evil


Dream Evil - DragonSlayer (8,5/10) - Schweden - 2002

Genre: Power Metal
Label: Century Media
Spielzeit: 46:18
Band homepage: Dream Evil

Tracklist:

  1. Chasing The Dragon
  2. In Flames You Burn
  3. Save Us
  4. Kingdom Of The Damned
  5. The Prophecy
  6. The Chosen Ones
  7. Losing You
  8. The 7th Day
  9. Heavy Metal In The Night
  10. H.M.J.
  11. Hail To The King
  12. Outro
Dream Evil - DragonSlayer
Fredrik Nordström. Wer kennt ihn nicht, den Besitzer und Mainman des legendären Studio Fredman in Göteborg. Hier erleben wir ihn nunmehr in einer neuen Funktion, als Musiker und Songwriter. Ja, ihr habt richtig gelesen, DREAM EVIL ist sein Baby, was bekommen wir von ihm also?

Wenn man sich das Cover ansieht und den Titel heranzieht, dann ist die Schlussfolgerung auch die richtige, denn es ist eine Mischung aus Melodic und Power Metal. "Wer braucht das?" höre ich schon wieder die Leute aufheulen. Nun, ich weiß nicht, wer es braucht, aber schauen wir mal, ob das Ganze trotzdem gut gemacht ist oder nicht.

Gut, ich bin ein großer Power Metal-Fan, auch wenn selbst mir der Overkill auf die Nerven geht, aber egal, ich schätze mal, dass ich wohl der richtige Ansprechpartner bin. Und was soll ich sagen? DREAM EVIL sind absolut nicht originell. Das ist ein Fakt und in den meisten Sub-Genres an der Tagesordnung. Aber - mit gefällt das Teil, sogar richtig gut!

Der gute Herr Nordström hat sich auf jeden Falle eine gute Mannschaft ins Haus geholt, Gitarrist Gus G. war schon bei MYSTIC PROPHECY zu hören und Drummer Snowy Shaw noch großartig vorzustellen ist Wortverschwendung. Großes Plus ist auf jeden Fall Sänger Niklas Isfeldt, der nicht in der Kategorie der Hochsänger steht, sondern eher eine mittlere Tonlage bevorzugt, was nicht nur sehr gut zur Musik passt, sondern sich eben auch von vielen anderen Sängern abhebt.

In der Musik verarbeiten DREAM EVIL traditionellen Hard Rock der EUROPE-Kategorie mit knackigem traditionellem Heavy Metal und diversen Ausflügen in den kernigen Power Metal, gut zusammengemischt, mit sehr eingängigen Melodien, angenehm knusprigen Gitarren und, natürlich, in einem gewohnt hervorragenden Sound (wenn man von einem Teil gegen Ende von "The 7th Day" absieht, bei dem es doch etwas knarzt und rauscht). Hört euch einfach "In Flames You Burn", das schnelle "The Prophecy", das epische "The Chosen Ones", das rockende "H.M.J." (stehend für Heavy Metal Jesus) oder das abschließende "Hail To The King" an...

Wie schon gesagt, nicht originell, aber einfach stark gemacht, macht Spaß, das ist mir wichtiger als Originalität und schwaches Songmaterial, Punkt!

Alexander Melzer



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