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53 tablaturen für King Diamond


King Diamond - Voodoo (8/10) - Dänemark - 1998

Genre: Heavy Metal
Label: Metal Blade Records
Spielzeit: 61:57
Band homepage: King Diamond

Tracklist:

  1. Louisana Darkness
  2. Loa House
  3. Life After Death
  4. Voodoo
  5. A Secret
  6. Salem
  7. One Down, Two To Go
  8. Sending Of Dead
  9. Sarah’s Night
  10. The Exorcist
  11. Unclean Spirits
  12. Cross Of Baron Samedi
  13. If They Only Knew
  14. Aftermath
King Diamond - Voodoo

Hey, es ist KING DIAMOND. Ich bezweifle, dass ihr noch gar nichts über den Frontmann von MERCYFUL FATE und seine gleichnamige Soloband wisst, also lasst uns zur Sache kommen.

 

“Voodoo” wurde 1998 veröffentlicht, im selben Jahr, in dem MERCYFUL FATE mit dem größtenteils enttäuschenden “Dead Again” rauskamen. Falls ihr erwartet, dass KING DIAMOND auf diesem Album repetitiv klingt, denkt noch mal darüber nach. Auf diesem Album expandiert eine Band in einige einzigartige Richtungen, mit dem häufigen Einsatz einer Hammond-Orgel, der Erkundung neuen Gebiets und einigen Einsätzen von King Diamonds Markenzeichen-Todesfee-Vocals, bei denen ich offen gesagt überrascht bin, dass wir sie noch nie zuvor gesehen haben (siehe die Aufeinanderschichtung in „Life After Death“ und Dr. LeCroix’s Linien in „Salem“). Aber es geht um Heavy Metal, und ihr werdet nicht enttäuscht sein.

 

Die Story? Natürlich. In den frühen 1930ern zieht eine Familie in ein Haus in Baton Rouge, das einen Voodoo-Friedhof auf dem Grundstück hat. Was viele nicht wissen, ist dass eine kleine Zahl von Ortsansässigen immer noch Voodoo praktiziert, und somit ist die Entscheidung der Familie, den Friedhof umzusiedeln, problematisch. Die Story handelt davon, wie die Voodoo-Praktizierenden versuchen, die Familie loszuwerden.

 

Lasst uns einen Blick auf einige der Highlights werfen. „LOA HOUSE“, „Life After Death“, „Cross Of Baron Samedi“ und „A Secret“ sind wohl die normalsten KING DIAMOND-Songs, aber gerade anders genug gemacht, um eure Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten. „Voodoo“ enthält, wie ihr wahrscheinlich erraten hättet, wiederholt Voodoo-Trommeln und eine generell exotischere Melodie als man in den KING DIAMOND-Songs bekommt. „One Down, Two To Go“ ist passend sadistisch, da es zwischen ruhig und wütend hin und her pendelt; dem ähnlich, hat „Sending Of Dead“ ein fast schon verspieltes wiederholt auftauchendes Thema, das von einem enorm verzweifelten, rachedurstigen Riff unterbrochen wird. Es ist kraftvoll.

 

Letztendlich ist das Album nicht so gut wie die Summe seiner Teile. Trotz der oben erwähnten exzellenten Tracks (sowie des exzellenten „The Exorcist“), hat man etwas Ballast. Einige Songs sind zu lang, „Sarah’s Night“ quält uns fast so sehr wie die Protagonistin, und drei der letzten vier Songs sind nicht wirklich Songs, sondern eine Zurschaustellung von Soundeffekten („Unclean Spirits“) und zwei Epiloge. Juchhu. Wie bei den meisten KING DIAMOND-Alben, ist der erste Song ein Synthie-Intro, um die Stimmung zu erzeugen, nichts, was man sich mehr als einmal anhört. Hierauf gibt es eine Menge gutes Material, aber ihr werdet genauso glücklich sein, wenn ihr sie überspringt, wie wenn ihr euch das ganze Album anhört.

 

Interessant ist, dass „Dimebag“ Darrel Abbott (RIP) ein Solo zu dem Titeltrack beisteuert. (Online 2. März 2006)

Keith Stevens



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