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216 tablaturen für Sepultura


Metal Onslaught/Sepultura - Morbid Visions/Cease To Exist (8/10 / 7/10) - USA/Brasilien - 1986/1989

Genre: Thrash Metal
Label: Shark Records
Spielzeit: 55:24
Band homepage: -
Band homepage: Sepultura

Tracklist:

Sepultura

  1. Intro
  2. Morbid Visions
  3. Mayhem
  4. Troops Of Doom
  5. War
  6. Crucifixion
  7. Show Me The Wrath
  8. Funeral Rites
  9. Empire Of The Damned

Metal Onslaught

  1. Waiting For Death
  2. Chester
  3. Welcome To My Hell
  4. Redneck
  5. Victims Of The Axe
  6. Cease To Exist
  7. Run For Your Life
  8. Death Do Us Part
  9. Buttfuck
Metal Onslaught - Morbid Visions/Cease To Exist

An was liegt es, daß SEPULTURA’s "Morbid Visions"-Album im Underground ein Klassiker ist, im Vergleich zu ähnlich gelagerten brasilianischen Thrash/Death/Black Metal-Formationen? Bestimmt nicht am Sound, denn der ist ähnlich beschissen wie der von HOLOCAUSTO, SARCÓFAGO, VULCANO,... An der relativen Unfähigkeit die Instrumente zu bedienen, dies jedoch mit umso besessenerer Leidenschaft wieder auszugleichen, konnte es auch nicht liegen, da man mit den schon aufgezählten Bands auf dem gleichen Level agierte.

 

Was ist also der Unterschied? Von meiner Warte aus wäre das die größere Trefferquote. Ohne die Leistung der erwähnten Bands schmälern zu wollen (ich liebe diesen primitiven Stil!), aber SEPULTURA hatten schon damals den Dreh raus, eingängigere Songs zu schreiben. Sehr oft wird das Album bei Erwähnung müde belächelt, doch wieso eigentlich? Klar, spieltechnisch gesehen ist das Ganze nicht wirklich der Bringer; so liegt der Drummer öfters mal daneben, aber das war bei Genregrößen wie POSSESSED auch nicht anders.

 

Egal, auch wenn die Musik an allen Ecken und Enden bei SLAYER, VENOM und HELLHAMMER zusammengeklaut wirkt, das Album hat Magie. Und mit der Urversion von "Troops Of Doom" gibt es hier gar einen Alltime-Classic zu bestaunen, wobei die restlichen Songs kaum hinterher stehen. Gerade der Titelsong und "Crucifixion" entfachen lodernde Begeisterung. 8 Punkte

 

Als zusätzlicher Bonus fungiert auf dieser CD noch das einzige Album der amerikanischen Thrasher METAL ONSLAUGHT. "Cease To Exist" erschien 1987 und bietet sehr punkiges Geboller vor dem Herrn. Speed, Speed und abermals Speed lautete die Devise. Wenige kurze Breaks in den Liedern, aber voll durchgetretenes Gaspedal, sowie ein verdammt dreckig abrotzender Sänger zeichnen die Scheibe aus. Das Ganze hat was von NUCLEAR ASSAULT, nur viel roher und heftiger. Kann man ganz locker in einem Rutsch durchhören und diverse Songs wie bsw. "Victims Of The Axe" oder "Buttfuck" fräsen sich sogar langfristig im Gedächtnis fest. Die Produktion geht ebenfalls in Ordnung. (Online 4. März 2006)

Falk Kollmannsperger



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