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2 tablaturen für Forest Of Shadows


Forest Of Shadows - Where Dreams Turn To Dust (10/10) - Schweden - 2000

Genre: Doom Metal
Label: Rage Of Achilles Records
Spielzeit: 29:14
Band homepage: Forest Of Shadows

Tracklist:

  1. Eternal Autumn
  2. Wish
  3. Of Sorrow Blue
Forest Of Shadows - Where Dreams Turn To Dust

Nachdem mir "Departure", das erste Langeisen von FOREST OF SHADOWS so unheimlich gut reinging, habe ich mir vor kurzem auch die E.P. "Where Dreams Turn To Dust" zugelegt. Und ich muß sagen, das Teil ist sogar noch besser. Drei Lieder bei einer Spielzeit von einer knappen halben Stunde lassen auch erstmal keine Erwartungen an potentielle Radiohits aufkommen (was bei einer Doomband eh Schwachsinn wäre). Auch auf der E.P. regiert der vertonte Schwermut, allerdings in wunderschöne Melodien verpackt, so daß man gar nicht mehr aufhören möchte, dem Liedgut zu lauschen.

 

So fängt gleich der Opener "Eternal Autumn" gemäß dem Titel die perfekte Stimmung eines trüben Herbsttages ein. Das Lied beginnt mit den bittersüßen Klängen einer Querflöte, welche einen in einen leichten Dämmerschlaf versetzen würde, setzte nicht nach einer Minute diese unnachahmliche, harte Gitarrenmelodie ein. Und dieses Kleinod einer Melodie führt dich, mit kleinen Variationen durch das ganze Lied, langsam, aber sehr zielstrebig. Schade, das nach neun äußerst kurzweiligen Minuten schon Schluß ist. Dann jedoch geht es mit "Wish" für FOREST OF SHADOWS-Verhältnisse recht abwechslungsreich weiter. Erstmal reißt einen der brutale Gesang aus seinen Träumen, wobei die Sinne jedoch sogleich wieder von den fantastischen Harmonien verführt werden. Und der geschickt eingebaute Klargesang gibt einem dann den Rest. Hier kann man wunderbar aufbrausen und anschließend die Seele baumeln lassen. Das Lied wirkt wie ein Befreiungsschlag für den hoffnungslosen Melancholiker.

 

Abschließend ertönt "Of Sorrow Blue"; ebenfalls eine wunderbare Hymne an die Tristesse. Auch dieses Lied wird von einer erstklassigen Melodie angeführt, welche sich mehr und mehr steigert. Die Gitarre röhrt zeitweise heftig auf, wird aber immer wieder von Akustikgitarren und Klaviereinlagen, sowie Geigenparts aufgelockert. Zwischendrin erhöht man leicht das (Doublebass) Tempo, um zum Schluß hin wieder besinnliche Töne anzuschlagen. Alte PARADISE LOST und AMORPHIS-Fans sollten bei erspähen dieses Meisterwerks nicht zögern, es lohnt sich wie selten!!! (Online 13. März 2006)

Falk Kollmannsperger



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