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Wintermoon - Sorrow & Hate (3,5/10) - Deutschland - 2005

Genre: Black Metal
Label: Seelenkrieg Records
Spielzeit: 50:41
Band homepage: Wintermoon

Tracklist:

  1. Walk Through The Gates Of Sorrow And Hate
  2. Paths That Leave This World
  3. Necropolis
  4. Creature Of The Abyss
  5. Thousand Years Of Sorrow (The Beginning Of The End)
Wintermoon - Sorrow & Hate

Ich werde dieses Review damit beginnen, dass ich WINTERMOON dafür gratuliere, dass sie eines der unleserlichsten Logos in der Geschichte des Metal haben. Wenn ihr an ihre Konkurrenz denkt, müsst ihr zugeben, dass das eine ziemliche Leistung ist. Ich habe gehört, dass das Erstellen von unleserlichen Logos etwas ist, dass ursprünglich von Death-Metal-Bands erfunden wurde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Fenriz (DARKTHRONE) das in einem Interview erwähnt hat. WINTERMOON sind ein ziemlich frischer Name in der Black-Metal-Szene. Sie begannen ihre Karriere vor vier Jahren, als Gründungsmitglied Argathon das Bedürfnis verspürte, eine Band zu ins Leben zu rufen, in der er all seine negativen Gefühle für die Menschheit ausdrücken könnte. Vor „Sorrow & Hate“ haben sie 2003 ein „Kingdom Of Hate“ betiteltes Demo veröffentlicht. Genau dieses ist hier bei TMO rezensiert, stellt sicher, dass ihr es abcheckt.

 

Wie die Jahre vergehen, werde ich mir immer stärker der Tatsache bewusst, dass Norwegen in der Tat einige großartige Black-Metal-Bands hervorgebracht hat. Das macht es leicht, dass Verlangen zu verstehen, Musik im Stile von Bands wie DARKTHRONE und GORGOROTH zu erschaffen. Während ich „Sorrow & Hate“ rezensierte, habe ich mir zwischendurch etwas DARKTHRONE und GORGOROTH angehört, um die Qualität zu vergleichen. Das Urteil ist kristallklar: unwürdig. (Erinnert euch, dass ich dasselbe auch über HIDDEN HORNS gesagt habe. Die Band hat an einigen Stellen hohe Bewertungen bekommen, verstehe ich nicht, aber ich versuche auch nicht allzu sehr, es zu verstehen.)

 

Da ich nicht mag, was ich höre, sind 50 Minuten hiervon mehr als ich zu würdigen weiß. Ich glaube nicht, dass WINTERMOON Songs, die zehn Minuten dauern, verteidigen können, da sie nicht viel haben, um diese Minuten auszufüllen. Ich habe das Gefühl, dass sie das ganze Album über dasselbe Riff benutzen. Das lässt das Album wie einen langen, schalen True-Black-Metal-Song klingen. „Kathaarian Lifecode“ zeigt, wie DARKTHRONE Songs komponieren können, die zehn Minuten dauern, dieser Song allein schlägt alles, was WINTERMOON gemacht haben, in Stücke. Ich habe mit meinem Reviewer-Kollegen Niall gesprochen, und er sagte, dass es unfair sei, WINTERMOON mit „Kathaarian Lifecode“ zu vergleichen, da dieser Song seiner Meinung nach der beste Song ist, der je von irgendeiner Band geschrieben wurde, Punkt. Deshalb möchte ich hinzufügen, dass keiner der Songs auf „Sorrow & Hate“ an etwas herankommt, das von DARKTHRONE oder GORGOROTH gemacht wurde.

 

Die Soundqualität auf “Sorrow & Hate” lässt einiges zu wünschen übrig. Jeder weiß, dass eine wahre Black-Metal-Band keine glattpolierte Produktion haben soll, aber ich finde, dass einige Bands, einschließlich WINTERMOON, es ein bisschen zu weit treiben. Die schlechte Soundqualität lässt die Musik im Gegensatz zu der von DARKTHRONE und GORGOROTH schwach und unfähig klingen. Diese zwei Bands haben es wenigstens geschafft, bedrohlich und rau zu klingen. Ich bin auch von den schwachen Vocals abgeschreckt, es klingt, als hätte Abbath von IMMORTAL einen schlechten Tag. Einigen mögen diese trägen Schreie gefallen, aber ich bevorzuge die intensiven Darbietungen von Pest und Gaahl. Ich finde nicht nur, dass die Vocals schlecht sind, sie sind auch zu weit oben im Mix.

 

“Sorrow & Hate” wird mit wiederholtem Hören besser, aber nie gut genug, dass ich eine Empfehlung ausspreche. Ich bin mir sicher, dass es da draußen Leute gibt, die finden, dass „Sorrow & Hate“ eine tolle True-Black-Metal-Scheibe ist, aber wie zuvor gesagt versuche ich nicht allzu sehr, diese Leute zu verstehen. Hört stattdessen DARKTHRONE. (Online 18. März 2006)

Arve Henriksen



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