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Inexist - Am I Senseless? (8,5/10) - Russland - 2004

Genre: Death Metal
Label: Stygian Crypt
Spielzeit: 47:50
Band homepage: Inexist

Tracklist:

  1. Nonsense
  2. Fashion Death >mp3
  3. Real Fear
  4. Tapiola
  5. Instincts And Fears
  6. Acoustic Medley Pt. 2
  7. Whom Does It Care
  8. Pain
  9. The Exit
  10. Inner Comfort
  11. Nervous
Inexist - Am I Senseless?

Es ist offiziell – die Jungs von IN FLAMES sind gestorben und als ein Haufen russischer Typen mit Namen wie Aleksey und Sergey wiedergeboren worden, und jetzt spielen sie in einer Band namens INEXIST… Na ja, das habe ich nach nur einem Durchlauf dieses Album gedacht. Von all den Hunderten von IN FLAMES/Melo-Death-Klonen sind diese Typen unter den Allerbesten, und es gelingt ihnen gewissenhaft, diesen klassischen Melodic-Death Metal-Sound wieder zu erschaffen. Das bedeutet natürlich, dass Originalität nicht sehr hoch auf ihrem Plan steht, aber es ergibt nichtsdestotrotz ein erfreuliches Hörerlebnis, besonders für jemanden wie mich, der diesen Sound aufleckt.

 

Wenn die ersten Noten von “Nonsense” kommen, weiß man einfach, was einem den Rest der Platte über erwartet: Sehr flüssige, melodische Gitarrenharmonien, Doublebass (subtil), wütende Vocals und Melodien, auf denen einfach ganz fett IN FLAMES/DARK TRANQUILLITY geschrieben steht. Das geht die nächsten Tracks hindurch weiter, „Fashion Death“ (mit seinen rabiaten Vocals) und das Ich-könnte-schwören-dass-Jesper-Strömblad-es-geschrieben-hat „www.animal-status.com” mit seinen brillanten Eröffnungsriffs (erinnern total an “Whoracle”). An dieser Stelle hatte mich das Album bereits überzeugt, aber der Spaß hört dort noch nicht auf! „Real Fear“ ist ebenfalls beeindruckend, besonders sein sehr Rock’n’Roll-artiges Gitarrensolo. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich vollständig an Sergey Bredis Vocals zu gewöhnen, er hat ein hohes Krächzen, das mich an Sabina Classens (HOLY MOSES) Vocals erinnert, aber nach ein paar Durchläufen habe ich mich daran gewöhnt. Ich kann das Spiel wirklich keines der Bandmitglieder bemängeln – alles, von den brillanten Gitarren bis zum Bass und den Drums, ist sehr beeindruckend.

 

Ich weiß, dass die ganze Melo-Death-Sache die letzten paar Jahre über bis zum Umfallen gemacht wurde, aber dennoch empfehle ich dieses Album sehr. Es ist ein fähiges, überzeugendes und sehr erfreuliches Stück Melodic Death Metal, das sicherlich jedem gefallen wird, der auf ältere IN FLAMES und DARK TRANQUILLITY steht, und bei dem kürzlichen Versagen können INEXIST stolz die Lücke füllen, mit der Mr. Friden & Co. Und zurückgelassen haben.

 

Zwei Hörner hoch!! (Online 28. März 2006)

Neil Pretorius



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