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Ojeda, Eddie - Axes 2 Axes (7/10) - USA - 2005

Genre: Heavy Metal
Label: Black Lotus Records
Spielzeit: 38:46
Band homepage: Ojeda, Eddie

Tracklist:

  1. Tonight
  2. Axes 2 Axes
  3. Please Remember
  4. Eleanor Rigby
  5. Evil Duz (What Evil Knows)
  6. Crosstown
  7. Senorita Knows
  8. Love Power
  9. Funky Monkey
  10. The Reason
  11. Living Free
Ojeda, Eddie - Axes 2 Axes

Ich gebe es zu. Ich bin einer dieser Gernegroßen, die TWISTED SISTER nur von dem Durchbruchserfolg von „We’re Not Gonna Take It“, Dee Sniders Haaren und den traditionellen Glam Rock-Exzessen kennen. Ich weiß, dass sie in der wahren Metal-Szene anscheinend für ihre ersten ein oder zwei Alben verehrt werden, die scheinbar guter Heavy Metal waren.

 

Als ich also das Debüt-Soloalbum von TWISTED SISTER’s Gitarrist Eddie “Fingers” Ojeda erhielt, erwartete ich nicht wirklich viel. Vielleicht etwas harmlosen, hirnlosen Cock Rock, vielleicht etwas Macho-Gepose darüber, wie sehr er rockt.

 

Nun, die meisten meiner Vermutungen wurden bestätigt, aber nicht auf schlechte Weise.

 

“Axes 2 Axes” tanzt auf dem Faden, der Hard Rock von Heavy Metal trennt. An diesem Album gibt es nichts Modernes, bis auf die Produktion, somit werdet ihr es nicht mit STAIND oder irgendeiner anderen modernen Hard Rock-Gruppe verwechseln. Das hier ist ein Stück amerikanischer Heavy Metal oder Heavy Rock direkt aus den 1980ern, aber klug genug, um einige der hirnlosen Exzesse zu vermeiden.

 

Wir bekommen nicht nur Ojedas talentiertes Gitarrenspiel (und, ziemlich einzigartig für heutige Verhältnisse, kein Geshredder) und rauchige, männliche Vocals, man bekommt auch einen Haufen Gastsänger. Vor allem niemand anderen als Ronnie James Dio in dem ersten Track. Ehrlich, ich habe ihn zuerst gar nicht erkannt, aber hey – Dio. Dee Snider tritt wie erwartet in dem THE BEATLES-Cover „Eleanor Rigby“ auf. Auch steuert Nick Copriano Hintergrundvocals in „Evil Duz (What Evil Knows)“ bei, Joe Lynn Turner (Ex-RAINBOW, Ex-DEEP PURPLE, Ex-YNGWIE) unterstützt „Living Free“ und Terry Ilous (XYZ) übernimmt in „Love Power“ die Führung.

 

Die Songs machen Spaß, Strophe-Refrain-Strophe-Refrain usw. Bei anderen Bands könnte das total klischeehaft und stumpfsinnig sein, aber EDDIE OJEDA ist ausreichend professionell und erfahren, damit man eine frohe, aber hirnlose Zeit vor sich hat. Die Gaststars sind auf jeden Fall aufmerksamkeitswürdig. Ach ja, das Line-Up wird von Steve „Seven“ Franco (Ex-TWISTED SISTER, Ex-WIDOWMAKER u.a.), Chris McCarvill am Bass und zusätzlichen Bassstellen von Rudy Sarzo (ExQUIET RIOT, Ex-OZZY OSBOURNE).

 

“Axes 2 Axes” wir die Welt nicht verändern, aber es ist eine erfreuliche Art, 38 Minuten und 46 Sekunden zu verbringen. Hörenswert, falls ihr auf amerikanischen Heavy Metal von vorgestern steht. (Online 2. April 2006)

Keith Stevens



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