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9 tablaturen für Grave Digger


Grave Digger - 25 To Live (CD/DVD) (9/10) - Deutschland - 2005

Genre: Heavy Metal
Label: Nuclear Blast Records
Spielzeit: 68:53/76:36/190 min.
Band homepage: Grave Digger

Tracklist:

CD 1

  1. Passion (intro)
  2. The Last Supper
  3. Desert Rose
  4. The Grave Dancer
  5. Shoot Her Down
  6. The Reaper
  7. Paradise
  8. Excalibur
  9. The House
  10. Circle Of Witches
  11. Valhalla
  12. Son Of Evil
  13. The Battle Of Bannockburn
  14. The Curse Of Jacques

CD 2

  1. Grave In No Man’s Land
  2. Yesterday
  3. Morgane Lefay
  4. Symphony Of Death
  5. Witchhunter
  6. The Dark Of The Sun
  7. Kinghts Of The Cross
  8. Twilights Of The Gods
  9. The Grave Digger
  10. Rebellion
  11. Rheingold
  12. The Round Table
  13. Heavy Metal Breakdown
Grave Digger - 25 To Live (CD/DVD)

Oft loben wir die Tugenden des wahren Heavy Metal bei Bands wie MANOWAR und HAMMERFALL in den Himmel. Schließlich leben, atmen und trinken sie Metal in all seiner verschwitzten, headbangenden Pracht, allerdings gibt es eine Band, die von sich behaupten kann, selbst diese mächtigen Krieger in den Schatten zu stellen. Eine Band, die sich so sehr in den Stoff, der Aufmachung des Heavy Metal eingefunden hat, dass sie den Begriff modisch überflüssig macht.

 

GRAVE DIGGER aus Deutschland verdienen Anerkennung dafür, dass sie sich einfach an die Formel des rifflastigen, refraingefüllten Heavy Metal halten: Ein regelrechter Hexenkessel aus Sound hat sie seit den frühen 80ern getragen. Eine fünfundzwanzig Jahre umspannende Karriere lang sind sie der 80er Jeans-und-Leder-Clique treu geblieben. Und dem Aussehen dieser Performance aus Sao Paolo im März 2005 nach zu urteilen, scheint es, als könnte die Band noch viele Jahre lang weitermachen.

 

Im Herzen geht beim Heavy Metal um großartige Riffs, und lasst mich euch was sagen, Manni Schmidts Riffing ist fantastisch. Er ist wahrlich ein Gigant in der Kunst des Spielens von halsbrechenden Gitarrenmotiven. Es vergeht kein Song, in dem Schmidt nicht dein Gehirn am Boden festgenagelt hat. Die Einfachheit von „The Grave Dancer“, der Speed von „Desert Rose“ oder die Power von „The Dark Of The Sun“ sind großartiges Metal-Riffing, mit dem es wenige aufnehmen können. Und das führt zu der oftmals kritisierten Stimme von Chris Boltendahl. Der Mann muss in seiner Kindheit zwangsweise mit Glas gefüttert worden sein. Sein raues Krächzen ist nicht nach jedermanns Geschmack, aber ohne seine einzigartige Gesangsschieflage würden GRAVE DIGGER dieses Bisschen weniger besonders klingen.

 

Also, falls es Heavy Metal ist, was ihr wollt, werdet ihr ihn bei GRAVE DIGGER im Überfluss bekommen. (Online 3. April 2006)

Chris Doran



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