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Bewertungserklärung



No One's Owned - White (3/10) - Deutschland - 2005

Genre: Nu-Metal
Label: Eigenproduktion
Spielzeit: 39:25
Band homepage: No One's Owned

Tracklist:

  1. Tomorrow >mp3
  2. Hope Dies Last
  3. No Forgiveness
  4. Karmatrigger
  5. Newlostlife
  6. …But Scars Remain
  7. White
  8. Embrace (Extended Version)
No One's Owned - White

Heilige Scheiße, das ist schlecht. Nachdem ich mir diesen Scheißhaufen angehört habe, bereu ich fast, dass ich SIX FEET UNDER’s bedauernswertes „Graveyard Classics II“ das schlechteste Album aller Zeiten in der Geschichte des Metal genannt habe. Na ja, vielleicht übertreibe ich ein bisschen, nichts ist so scheiße, aber Übertreibungen beiseite, das hier ist ein wirklich, wirklich armseliges Stück Musik.

 

Die Ecke, auf die NO ONES OWNED hier abzielen, ist etwas, was melodischem Nu Metal sehr ähnlich ist, mit gelegentlichen Hardcore-Sprenkeln, die in die Mischung geworfen wurden. Der Hauptfehler dieses Albums, abgesehen von dem glanzlosen Songwriting, ist das klagevolle Jammern von Frontmann Robert, das noch schlechter klingt als das von Johannes Formella (DESTINY). Anders als Johannes Formella, der das gute Gespür dafür hat, seine kraftlosen und vollkommen zittrigen Vocals nur gelegentlich zu benutzen, beehrt uns unser Freund Robert kontinuierlich mit seinem Gesang und macht ihn in jedem einzelnen Track auf dem Album zum vorherrschenden Gesangsstil. Oh Freude. Die andere Sache, die mich an diesem Album nervt, ist die ausgedehnten Jazz-artigen Passagen, die denen, die in einem durchschnittlichen 40 BELOW SUMMER-Song zu finden sind, sehr ähneln und die als Plattform für Roberts ebenso fürchterlichen Rap-Versuche fungieren.

 

Vielleicht bin ich bei diesem Album übermäßig kritisch. Aber dann wiederum bin ich es vielleicht auch nicht. Wie die Pest meiden. (Online 7. April 2006)

Lachlan McKellar



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