The Metal Observer - Everything in Metal!

Band-Archiv: Metalheads online.  
# | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z Nach Land | Nach Stil | Nach Reviewer






Bandhistory folgt.

Weitere Reviews
Aktuelle Updates
Artikel drucken
Bewertungserklärung



Bathtub Shitter - Dance Hall Grind (4/10) - Japan - 2005

Genre: Extreme Metal
Label: Shit Jam Records
Spielzeit: 40:09
Band homepage: Bathtub Shitter

Tracklist:

  1. Skate Of Bulgaria
  2. World Dun Hole
  3. Umber
  4. Hello Alone
  5. Re-Shit
  6. The End Of The Rainbow
  7. Time Out (Originally Of D.R.I)
  8. Everybody Has The Wet
  9. Shit Drops
  10. Rest In Piss
  11. Ps From Bs
  12. Stihs Latem
Bathtub Shitter - Dance Hall Grind

Grindcore hat mit Bands wie NASUM und ROTTEN SOUND in den letzten Jahren definitive einen Aufschwung erlebt. Vor kurzem erhielt ich eine CD von einer Band namens SQUASH BOWELS, eine weitere Band, die qualitätsvollen Grindcore darbietet. BATHTUB SHITTER können kaum mit irgendeiner dieser Bands verglichen werden, aber aufgrund des Albumtitels nehme ich an, dass sie ihre Musik als Grindcore ansehen. Die Zielgruppe von BATHTUB SHITTER sind diejenigen, die Death Metal, Gore Grind oder wie auch immer man es nennen soll hören. Die Lyrics sind extrem schlecht geschrieben, aber viel besser als die meisten englischen Bands sie auf Japanisch geschrieben hätten. Zum Glück für BATHTUB SHITTER macht sich ihre Zielgruppe nicht allzu viel aus Lyrics, die einem in einer Englischarbeit die Note Ungenügend einbringen würde. Ich behaupte nicht, dass mein Geschriebenes perfekt ist, aber ich glaube und hoffe auf jeden Fall, dass es von höherer Qualität ist als diese Lyrics.

 

Andererseits ist die Musik ziemlich gut, mitunter sogar sehr gut. Die Musik ist gut produziert, aber nicht glattpoliert und aufgeblasen. Wäre da nicht der idiotische Gesangseinsatz, hätte das hier sehr gut meine Lieblingsband aus Japan sein können. Ich erwähne das so früh, weil es die erste Gesangsart ist, die ihr hören werdet, wenn ihr euch das Album in chronologischer Reihenfolge anhört. Es wird eine noch größere Schande, wenn es offensichtlich ist, dass der Sänger durchaus zu anständigen Growls und Grunts fähig ist, in der Tat eine Schande. Die schreckliche Gesangsvariante könnte als eine Mischung aus Donald Duck und Bon Scott auf Amphetamin beschrieben werden. Ich hasse das wie die Pest, es ruiniert guten Death Metal. Es fühlt sich eher an, als würde man mit kaltem Wasser übergossen, anstatt sich Musik anzuhören.

 

(Man könnte es auch damit vergleichen, ein schönes Steak mit Scheiße in der Sauce serviert zu bekommen. Nicht dass ich die Erfahrung schon mal gemacht habe. Aber man muss nicht vorher in Stücke gerissen werden, um anzuerkennen, dass etwas ist, was nicht getan werden sollte.)

 

Die Musik wird von talentierten, aber nicht zauberhaften Musikern gespielt. Es ist in jeder außer der eben genannten Hinsicht eine solide Performance. Wenn die fürchterlichen Vocals nicht dabei wären, hätte ich dieser Platte etwa 7/10 Punkte gegeben, also 3 Punkte abgezogen. Ich kann mir das Album aufgrund der schrecklichen Vocals wirklich nivht anhören. Ich hätte dem Album eine 1/10 geben können, aber die eigentliche Musik, oder das Steak, wenn man so will, ist zu gut für solch eine Bewertung. Falls ihr Bands wie CANNIBAL CORPSE, GOREROTTED (insbesondere “Only Tools And Corpses”) oder andere Bands mit ähnlicher Thematik mögt, könnte man euch empfehlen BATHTUB SHITTER abzuchecken, jedoch mit enormer Vorsicht. (Online 10. April 2006)

Arve Henriksen



© 2000-2013 The Metal Observer. Alle Rechte vorbehalten Haftungsausschluss