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Bewertungserklärung

19 tablaturen für Helloween


Helloween - Walls Of Jericho (9/10) - Deutschland - 1985/2006

Genre: Power Metal
Label: Castle Communications
Spielzeit: 72:03/34:33
Band homepage: Helloween

Tracklist:

CD 1

  1. Starlight
  2. Murderer
  3. Warrior
  4. Victim Of Fate
  5. Cry For Freedom
  6. Walls Of Jericho
  7. Ride The Sky
  8. Reptiles
  9. Guardians
  10. Phantoms Of Death
  11. Metal Invaders
  12. Gorgar
  13. Heavy Metal (Is The Law)
  14. How Many Tears
  15. Judas

CD 2

  1. Murderer (Remix)
  2. Ride The Sky (Remix)
  3. Intro
  4. Ride The Sky (Live)
  5. Guardians (Live)
  6. Oernst Of Life
  7. Surprise Attack
Helloween - Walls Of Jericho

Es war schon höchste Zeit dieser Band den Respekt zu erweisen, den sie verdient hat und zwar wurde dies jetzt in Form des Remastern ihrer ersten acht Veröffentlichungen getan. Wie auf dem alten Original, bekommt ihr darauf fünfzehn Tracks zu hören. Die ersten fünf sind von der E.P. Wenn ihr euch nicht mehr erinnern könnt, oder neu in der Fangemeinde der Band seid, sei zu sagen, dass Kai Hansen früher nicht nur die Axt geschwungen hat, sondern auch der Sänger dieser Truppe war. Dies war der Beginn des Power Metals in seiner rauen, urtümlichsten Form. Hier gibt es nicht Geglättetes und Poliertes, im Gegensatz zu ihren späteren Veröffentlichungen.

 

Obwohl diese Disc so alt ist, beinhaltet sie ein paar echte Juwelen obwohl Kai mit seinem Geschreie in unmenschlichen Höhen, teilweise an die Grenzen des Erträglichen geht. „Starlight And Murderer“ ist heavy und bietet einige Killerriffs die technisch und rhythmisch zu gleich sind. „Warrior“ hat eine galoppierende Rhythmik, die sich die ganze Platte hindurchzieht und zusätzlich auch eine sehr beeindruckende Gitarrenarbeit. „Cry For Freedom“ beginnt langsam im Balladenstil und wirkt sogar etwas kümmerlich, ändert jedoch dann radikal die Richtung in einen blitzschnellen Jam, der sich durch den Rest des Songs zieht. Die Hymne beziehungsweise der Klassiker „Ride The Sky“ klingt heute noch so gut wie früher. Dies war definitiv ein Jam. „Gorgar“ ist ein simpler, traditioneller True Metal Track der dich mit seinen Riffs, den großartigen Bass- Lines und den simplen Arrangements sofort in seinen Bann zieht. Der erste Fehler, den ich bemerkt habe war, dass nur vierzehn der fünfzehn Stücke aufgelistet wurden. Ich habe jedoch vergessen, dass „WOJ“ ein Instrumentalstück ist, das an „Ride The Sky“ angekoppelt wurde. Also macht euch keine Sorgen, es ist alles auf dem Re-Release. Die Jungs haben zusätzlich eine geile Bonusscheibe dazugepackt, die die Kaufzweifel beheben sollte. „Murderer“ und „Ride The Sky“ erhalten darauf eine Remix- Behandlung die bösartig, aber großartig klingt. Ich habe noch niemals „Oernest Of Life“ oder „Metal Invaders“ zuvor gehört. Aber hört selbst, wie roh diese Tracks sind.

 

Diese waren die ersten Songs unter dem Namen HELLOWEEN, die auf einer Compilation, die bis heute ungesehen und ungehört blieb, zu dieser Zeit draufgepackt wurden. Rauer Sound hin oder her, sie bleiben ein Teil der Metal Geschichte und sind ein Klassiker. Ihr könntet mir vielleicht erzählen, dass die Band Visionen hatte, wie sie in Zukunft klingen wollten. Wenn ihr mich fragt ist das absolut essenziell. Also, entledigt euch eurer Original- Version auf CD, Kassette oder LP und besorgt euch diese sofort! (Online 29. April 2006)

Joe Florez



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