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Gnostic - Hatewar 666 (7,5/10) - USA - 2005

Genre: Black Metal
Label: Infernus Rex
Spielzeit: 47:59
Band homepage: Gnostic

Tracklist:

  1. Realms Of Apollyon
  2. Twisted Predestined Swords >mp3
  3. Imperial Gnostic Domination
  4. Riddle Of The Nightwatchman
  5. Hail To The Fire
  6. Swine Hostess
  7. Khristened In Blood And Fire >mp3
  8. Bloodwars Of Heretic Supremacy
  9. Through The Eyes Of The Serpent
  10. Soul Enemies
  11. Mist Of Gallows Reign
  12. Victory Entranced
  13. Dissecting The Heavens
  14. Infernal Heretic Allegiance
Gnostic - Hatewar 666

Dieses Album ist rauer als der Rücken eines Seemannes nach dem Treffen mit der unwillkommenen Aufmerksamkeit einer neunschwänzigen Katze. Primitiv und unerbittlich, es ist ein kleines Kompendium von GNOSTICs Output zu dieser Zeit und als solches gibt es bemerkbare Unterschiede zwischen beiden Sektionen.

 

Glücklicherweise hörte ich mir „Hatewar 666” zuvor im Autoradio an (gewöhnlich höre ich mir meine Musik durch Kopfhörer zuhause an) und so habe ich gehört, wie effektiv diese Band klingen kann. Auf einem dezenten System hört sich dieses Album wie ein ziemlich angepisster Schwarm Wespen an, durch die Kopfhörer kann es sich wie eine angepisste Mücke in einem Glas anhören.

 

Black Fucking War Metal ist der Banner, unter dem GNOSTIC ihren Angriff setzen und so ist es auch, ihre bewaffneten Kameraden sind die zeitgenössischen und die Meister des Alten. Dieses Album passt komfortabel zum Old School, hauptsächlich durch den totalen Mangel an Finesse und der minimalistischen Produktion. Mit dem Mangel an ansteckendem Sexappeal wie BLACK WITCHERY nagt es nichtsdestotrotz wie ein Pitbull an euch und es ist imstande, euch eine böse Wunde zuzufügen.

 

Die eröffnenden Tracks leiden zumeist an der schwachen Produktion und die Band feuert nicht wirklich aus allen Rohren, bevor dann „Riddle Of The Nightwatchman” kommt, wo die Brühe dann von einfachen Keyboardbegleitungen (nur bei diesem Track) verdickt wird. Die ersten zwei Tracks wären geradliniger Punk, wenn es nicht für dieses verrückte Drumming hätte. Die Gitarre sprudelt durchaus wie ein Glas voller Alko Seltzer und schleudert herum wie ein stumpfer Bohrer auf Metall. Bei „Swine Hostess” haben GNOSTIC allerdings etwas Fleisch auf den Knochen gepackt und es beginnt, tödlich auszusehen. Es scheint an diesem Punkt klar zu sein, dass die Stärke der Band nur durch die Produktion gedämmt wurde und obwohl es in tiefer Genauigkeit ist, ist im Bereich der Hälfte einige Masse vorhanden, um mit der Geschwindigkeit mitzugehen.

 

Geschwindigkeit? Oh ja, das ist ein rassiges kleines Biest, es sägt durchaus wie eine Kreissäge, die entlang der Verurteilung läuft. Die Drums haben diese gedämpfte Qualität auf denen und sie beschäftigen allerdings die Blastzone, die sich hauptsächlich auf ein rasendes galoppierendes Schlagen konzentriert. Der Bass ist währenddessen nicht markant, aber er ist offensichtlich und er poltert mit Vorsatz im Hintergrund. Die Vocals sind ein krächzendes Growlen, die zu den Tönen passen und beschwören das notwendige Gemetzel, was ich mir wie beschrieben vorstellte. Allerdings ist das eine lineare Angelegenheit, es gibt einige leichte Verschönerungen wie die nadelnde Leadgitarre auf „Soul Enemies“, für den größten Teil bleibt die Band hart und harsch mit einer kleinen Art an Kinkerlitzchen.

 

„Hatewar 666” wird besser, umso mehr es fortdauert. Tracks wie „Mist Of Gallows Reign” sind erstklassige Züchtiger und es ist wert, es zu hören. Das ganze Zeugs ist unterhaltsam, aber die Resultate kommen nur einmal, wenn ihr eure Schnauze in den Gedärmen des Kadavers begraben habt. Das hauptsächliche Interesse wird wohl von den Die-Hard Fans kommen, die bereit dafür sind, ihre Hände schmutzig zu machen. (Online 3. Mai 2006)

Niall MacCartney



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